Erkelenz: Engstelle sichert künftig den Überweg ab

Erkelenz : Engstelle sichert künftig den Überweg ab

Eine Vielzahl von Themen sprach der Bezirksausschuss Erkelenz-Mitte bei seiner Sitzung im Rathaus an. So sprachen die Mitglieder unter anderem auch über eine mögliche Querungshilfe im Bereich des Einkaufszentrums und des Pro-Seniore-Komplexes am Karolingerring.

Ein favorisierter „Zebrastreifen” kommt nach Auffassung der Verwaltung nicht in Frage. Eine Markierung sei erst bei einem Aufkommen von 100 Querungen pro Stunde zulässig. Diese Zahl werde aber an dieser Stelle nicht erreicht. Die Verwaltung schlug deshalb eine Fahrbahnverengung vor, wie sie schon an der Anton-Heinen-Straße vorhanden ist.

Durch Kunststoffelemente an beiden Seiten wird die Straße auf eine Fahrspur von 3,50 Meter Breite verengt. Dadurch kann jeweils nur ein Auto die Stelle passieren, an der die Straße am liebsten von Fußgängern überquert wird. So soll es die Verwaltung machen, schlug der Ausschuss vor und stellte den entsprechenden Antrag. Bereits seit 1995 im Gespräch ist die Schwatte Jräet, der „Schwarze Graben”, wie der Ausschussvorsitzende Heinz Musch sagte.

Nachdem alle rechtlichen Probleme ausgeräumt und die erforderlichen Grundstücke erworben sind, kann die Stadt den endgültigen Ausbau der Andienungsstraße zwischen Ostpromenade und Hermann-Josef-Gormanns-Straße vornehmen und die Lücke von 20 bis 30 Metern schließen. Das bisherige Provisorium sol verschwinden. Dort könnte ein Wohnhaus mit einer Fußgängerpassage entstehen, sofern sich dafür ein Investor findet.

Ende September will die Verwaltung in einer Anliegerversammlung über den endgültigen Ausbau informieren. Noch vor Bezember soll der Ausbau fertig sein. Dann kann es auch zur Abrechnung kommen. Immerhin 90 Prozent der Baukosten für diese Straße müssen die Anlieger bezahlen, da es sich um einen erstmaligen Ausbau handelt. Bei zwei Gegenstimmen stimmte der Ausschuss mit großer Mehrheit dieser Planung zu.