Energie aus Sonne und Regen

Energie aus Sonne und Regen

Hückelhoven (an-o/rk) - Kann man eine Schule auf ökologische Art autark machen, so dass sie völlig ohne eine Energieversorgung von außen arbeiten kann? Vier Schüler des Gymnasiums beschäftigten sich mit dieser Frage und: Sie fanden eine Lösung.

Seit Januar beschäftigten sich Carlo Cottin, Bastian Noffer, Hendrik Stapel und Nina Frenken mit dem anspruchsvollen Problem. Dabei kamen sie auf die Idee, das Hückelhovener Gymnasium mit Solarzellen und Brennstoffzellen auszurüsten.

Das Prinzip ist einfach: "Mit dem Strom aus der Solarzelle wird Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten", erklärt Bastian Noffer. "Der Wasserstoff wird gespeichert und kann in den Brennstoffzellen mit Sauerstoff zu Helium verbrannt werden. Das erzeugt Strom."

"Um das nötige Wasser zu bekommen, könnte man ganz einfach das Regenwasser sammeln", sagt Carlo Cottin.

Mit diesem Projekt, das die Schüler der Oberstufe seit Januar beschäftigt, nehmen die vier an einem Wettbewerb des Magazins Focus teil. Der besteht aus zwei Teilen. Einmal muss das Konzept einem Gremium vorgelegt, zum anderen muss das Projekt öffentlich vorgestellt werden. Die Präsentation muss ein Gutachter des Focus abnehmen.

Projekt im Internet

Diese Hürde hat das Forschungsteam, das von der Chemielehrerin Margret Kathrein unterstützt wird, schon genommen. Bei den Feierlichkeiten zum Schuljubiläum am 15. Juni stellten sie ihre Arbeit vor.

Nun heißt es warten, was das Komitee zur eingeschickten CD sagt. Bis dahin steht das Projekt aber für alle interessierte Augen im Internet bereit. Auf der Schulhomepage www.gymnasiumhueckelhoven.de steht alles Wissenswerte über das Energiekonzept der vier Schüler zur Verfügung.