Erkelenz-Hetzerath: Elektromusik im ehemaligen Kloster: 8000 Besucher erwartet

Erkelenz-Hetzerath : Elektromusik im ehemaligen Kloster: 8000 Besucher erwartet

Am kommenden Wochenende präsentiert sich Hohenbusch von seiner modernen Seite. Rund 8000 Besucher werden ab Freitag zum mittlerweile dritten Electrisize-Festival in den Mauern des ehemaligen Klosters erwartet. Die Macher von der Kulturgarten GmbH stammen aus Erkelenz und haben mit dem Festival schon einige Erfahrung.

Begonnen hatten sie 2009 im Laheypark als private Feier mit immerhin über 700 Gästen. Nach zwei Jahren auf dem Gelände von Schloss Leerodt in Geilenkirchen veranstalteten Raphael Meyersieck, Michael Frenzen und ihre Mitstreiter das erste Festival in Erkelenz auf dem Franziskanermarkt. Um 22 Uhr sind sie damals noch brav umgezogen in die Stadthalle, wo man weiterfeierte. Seit 2013 hat das Festival auf Hohenbusch seine Heimat gefunden. Und zwar eine mit Potenzial zum Wachsen.

Erstmals wird in diesem Jahr auch die Möglichkeit zum Camping angeboten, um das Festival-Gefühl noch zu verstärken. Rund 250 Zelte haben Platz auf dem Gelände. Die Camper können am Freitag anrücken und bis Sonntag bleiben. Zwei Tage lang (Freitag ab 16 Uhr, Samstag ab 13 Uhr) legen dann rund 50 DJs auf den drei Bühnen hinter dem Herrenhaus auf. „Wir erwarten rund 8000 Besucher, das ist schon eine logistische Leistung“, sagt Dominik Mercks vom Kulturgarten.

Als Headliner tritt der Niederländer Oliver Heldens auf. Er zählt weltweit zu den besten Live-DJs und wirkt wie ein Magnet auf die Electrofans. Heldens wird auf der Hauptbühne auftreten, die mit 32 Metern Breite und einer Höhe von 14 Metern das Herrenhaus völlig verschwinden lassen wird. Auf zwei weiteren Bühnen wird dann dafür gesorgt, dass die Besucher auf dem ganzen Gelände ordentlich abfeiern können. Um das Festival stemmen zu können, kommen rund 150 Helfer zum Einsatz und rund hundert Mitarbeiter von anderen Firmen. Ein Bus-Shuttle sorgt im 20-Minutentakt für die Verbindung nach Erkelenz. Wer also nicht will, muss nicht mit dem Auto kommen. „Der Bus hält auch am Bahnhof, so dass Besucher, die mit der Bahn anreisen, bequem nach Hohenbusch kommen können“, sagt Mercks.

Ebenso wie seine Mitstreiter ist er sich sicher, dass Electrisize auf Hohenbusch noch wachsen kann. „Hier haben wir den idealen Standort gefunden“, sagt er. „Nah genug an der Stadt, aber weit genug weg, damit es keinen stört.“ Nachdem organisatorisch alles in trockenen Tüchern ist, muss nur das Wetter mitspielen.

(hewi)