Wegberg: „Eiserner Rhein” endgültig auf dem Abstellgleis

Wegberg : „Eiserner Rhein” endgültig auf dem Abstellgleis

. Der Minister kam arg verspätet, war auch in Wegberg unter Zeitdruck, schaffte es aber, dass Bürgermeisterin Hedwig Klein mit ihren Beigeordneten strahlte. Sie freute sich über die klare Position von Minister Oliver Wittke, die er erneut verkündete.

„Die Reaktivierung der historischen Trasse für den Güterverkehr von Antwerpen in das Ruhrgebiet macht keinen Sinn.” Er fügte gleich auch zur Beruhigung der Stadtspitze und der Anwohner an der Eisenbahnlinie hinzu: „Das gilt auch für eine vorübergehende Reaktivierung. Die würde zwischen 50 und 70 Millionen Euro kosten.”

Und zum ebenfalls anwesenden Landtagsabgeordneten Dr. Gerd Hachen gewandt meinte er: „Wir haben uns ja vor Ort unterrichtet, wie nah die Bebauung inzwischen an den Gleisen erfolgt ist.” Zur B 221n nahm er nur kurz Stellung und betonte, dass man den Baubeginn zügig angehen wolle und in Wildenrath wie in Unterbruch 2009/2010 mit Planfeststellungsbeschlüssen rechne - in der Hoffnung auf nur wenige Beschwerden.

Schließlich erklärte er auch, bezüglich des Wegberger Einzelhandelskonzepts stehe er voll auf der Seite der Stadt. Die Geschäfte wieder in die Stadt zu bringen, sei der richtige Weg.