Würselen: Einstimmiges Votum für Fusion

Würselen : Einstimmiges Votum für Fusion

Die Vertreterversammlung der VR-Bank eG Region Aachen stand im Zeichen der Verschmelzung mit der Spar- und Darlehnskasse Hoengen eG. Die Vertreter stimmten in der Stadthalle Alsdorf einstimmig für die Fusion.

Nachdem die Generalversammlung in Hoengen ebenfalls mehrheitlich für das Vorhaben votiert hatte, entsteht nun rückwirkend zum 1. Januar 2018 eine Bank mit einer Bilanzsumme von rund 1,4 Milliarden Euro.

Nach Überzeugung beider Banken führt der Zusammenschluss unter dem Dach der VR-Bank eG zu einer leistungsstärkeren Genossenschaft. Gemeinsam wiesen die Banken nach eigener Aussage Ende 2017 Eigenmittel von 149,5 Millionen Euro aus.

In der Summe haben die Institute rund 32.000 Mitglieder und ein betreutes Kundenvolumen in Höhe von insgesamt 2,631 Milliarden Euro. Mit 293 Mitarbeitern und 37 Standorten erstreckt sich das Geschäftsgebiet auf Aachen, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Stolberg, Langerwehe, Übach-Palenberg und Würselen.

„Die Fusion hat keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Geschäftsstellen der fusionierten Bank. Die Mitglieder und Kunden werden weiterhin in großer und gewohnter Nähe betreut. Alle Mitarbeiter der Spar- und Darlehnskasse Hoengen eG werden von der VR-Bank eG übernommen“, betont P. Horst Call, Vorstandssprecher der VR-Bank eG.

Die Bank wird von den bisherigen Vorstandsmitgliedern der VR-Bank eG, P. Horst Call und Siegfried Braun, geleitet. Das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden übernimmt weiterhin Prof. Dr. Axel Thomas. Turnusmäßig anstehende Wahlen zum Aufsichtsrat bestätigten Dipl.-Kfm. Peter Herzog und Herbert Krauthausen für weitere drei Jahre. Von der Spar- und Darlehnskasse Hoengen eG wurden Wilhelm Jorias und Ralf Kahlen in den Aufsichtsrat gewählt.

Vorstandsmitglied Siegfried Braun, der zum Jahreswechsel auf den in den Ruhestand getretenen Marktvorstand Robert Meyer gefolgt ist, berichtete bei der Vertreterversammlung von einer „zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung“ in 2017. Die Bilanzsumme sei durch „gezielte Umschichtungen“ planmäßig leicht auf 1,338 Milliarden Euro zurückgegangen. Der Rückgang bei den befristeten Verbindlichkeiten und den Spareinlagen auf 475,5 Millionen Euro resultiere aus dem durch die Niedrigzinsphase veränderten Anlageverhalten der Kunden.

Für die rund 30.000 Mitglieder beschlossen die Vertreter eine Dividende von 5,0 Prozent.

(red)