Kreis Heinsberg: Einsatz, Freude und Nervenkitzel beim Kreisjugendfeuerwehrtag

Kreis Heinsberg : Einsatz, Freude und Nervenkitzel beim Kreisjugendfeuerwehrtag

Anlässlich des 45-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Heinsberg, Zug 1, beging die Jugendfeuerwehr des Kreises Heinsberg in der Feuerwache Heinsberg ihren 30. Kreisjugendfeuerwehrtag. Zahlreiche Ehrengäste fanden sich dazu ein.

So konnte Kreisjugendfeuerwehrwart Willi Welfens seitens der Politik unter anderem MdB Norbert Spinrath, MdL Bernd Krückel, den Leiter des Kreisordnungsamtes Reinhold Lind, Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder sowie zahlreiche Vertreter der Städte und Gemeinden des Kreises Heinsberg begrüßen. Ebenso zahlreich waren die Vertreter der Feuerwehren aus dem Kreis Heinsberg sowie aus dem Kreisvorstand erschienen. Einen besonderen Gruß richtete Kreisjugendfeuerwehrwart Willi Welfens an die Vertreter der Jugendfeuerwehren der Stadt Mönchengladbach und des Kreises Aachen.

Voll des Lobes

Voller Lob waren die Ehrengäste in ihren Begrüßungsreden. Amtsleiter Reinhold Lind betonte, dass das Ehrenamt die Säule der Gesellschaft ist und dass die Feuerwehr ein guter Platz für die Jugend sei. „Die Jugendfeuerwehr ist ein Ort, in denen Kinder und Jugendliche Freunde finden können, gleichzeitig ist es ein Hobby mit Nervenkitzel bei dem auch technisches Know-how vermittelt wird.“

Bürgermeister Wolfgang Dieder bedankte sich bei allen anwesenden Mitgliedern der Jugendfeuerwehr für ihr Engagement. Der erste Zug der Jugendfeuerwehr Heinsberg besteht 2016 seit nunmehr 45 Jahren. Damit ist die Jugendfeuerwehr Heinsberg eine der ältesten Jugendfeuerwehren im Kreisgebiet.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Claus Vaehsen gratulierte ebenfalls der Jugendfeuerwehr Heinsberg zu ihrem Jubiläum. In der Jugendfeuerwehr werden neben dem Umgang mit technischen Geräten und dem Trainieren praktischer Fähigkeiten auch Kameradschaft, Teamfähigkeit und soziale Kompetenzen vermittelt.

Heinsbergs Stadtbrandmeister Ralf Wählen nutzte die Gelegenheit, sich bei den Betreuern und Ausbildern der Jugendfeuerwehr zu bedanken. Die ehrenamtlichen Kräfte engagieren sich in der Einsatzabteilung der Feuerwehren, nehmen am Ausbildung-, Übungs- und Einsatzdienst teil und betreuen zudem „nebenbei“ noch die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr.

Kreisjugendfeuerwehrwart Willi Welfens konnte in seinem Jahresbericht stolz darauf verweisen, dass sich 465 Kinder und Jugendliche aus dem Kreis Heinsberg in 16 Jugendfeuerwehrgruppen engagieren. Dabei leisteten 213 Betreuer insgesamt 23 343 Stunden in der Jugendarbeit.

Im vergangenen Jahr konnten 37 Jugendliche in die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehren überstellt werden, darunter 6 Feuerwehrfrauen. Die Jugendfeuerwehren konnten 103 neue Mitglieder gewinnen, leider waren 39 Austritte zu verzeichnen. Ihr Können stellten rund 80 Mitglieder der Jugendfeuerwehr im vergangenen Jahr unter Beweis. 50 Jugendliche erwarben die Jugendflamme der Stufe eins, 21 Jugendliche die Jugendflamme der Stufe zwei und sieben Jugendliche die Jugendflamme der Stufe drei.

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