Hückelhoven-Ratheim: Eine Schließung des HdB wird nicht akzeptiert

Hückelhoven-Ratheim : Eine Schließung des HdB wird nicht akzeptiert

Der Erhalt des Hauses der Begegnung (HdB) an der Danziger Straße ist den Sozialdemokraten ein besonderes Anliegen.

Das Haus, das von der katholischen Gemeinde betrieben wird, könnte den vom Bistum verordneten Einsparungen zum Opfer fallen. Da die Unterhaltskosten zu hoch seinen, wurden schon neue Verwendungsmöglichkeiten für den umfangreichen Bau diskutiert.

Die Ratheimer SPD und die Ratsfraktion hatten schon im November 2006 zu einer entsprechenden Veranstaltung eingeladen, wo die Möglichkeiten des Erhalts auch mit Pastor Klaus Jansen als Vertreter der Kirchengemeinde diskutiert wurden.

Die zwischenzeitlich gehandelte Idee, in dem Gebäude Seniorenwohnungen entstehen zu lassen, sei zwischenzeitlich vom Tisch, wie Willi Spichartz auf der Mitgliederversammlung der SPD erklärte. „Das Bistum spart, koste es, was es wolle”, erklärte er. Die Schließung des HdB könne jedoch im Sinne der Bürger nicht hingenommen werden.

Auch Thomas Schidlack von der Ratheimer SPD erklärte, seine Partei werde sich für den Erhalt der Begegnungsstätte einsetzen. „Es muss eine Anlaufstelle in Ortsmitte geben”, erklärte er. „Gerade die Senioren aus der Siedlung würden sonst um eine gut erreichbare Begegnungsstätte gebracht.”

Die angedachte Alternative einer Nutzung der Räume der Grundschule Im Wiesengrund sei auch mit Blick auf die Sport- und Musikvereine nicht praktikabel. Wenn schon, dann müsse die entsprechende Alternative ausreichenden Platz bieten und in der Ortsmitte angesiedelt sein.

Spichartz versprach den Anwesenden auf der Mitgliederversammlung, Bürgermeister Bernd Jansen beim Wort zu nehmen. Dieser hatte erklärt, seitens der Stadt werde man tätig, wenn die Schließung des HDB bevorstünde. Von einer Schließung kann derzeit noch nicht gesprochen werden. Trotz Betriebskosten von geschätzten 3000 Euro pro Monat wird das HdB bis Jahresende in der derzeitigen Form weiter betrieben.

Zeitgleich werden andere Formen der Nutzung geprüft. Darüber hinaus stehe die Kirchengemeinde in Verhandlungen mit potenziellen Kostenträgern, die sich am Unterhalt des Gebäudes beteiligen könnten. Auch würden die gebäudetechnischen Möglichkeiten einer neuen Nutzung geprüft, die jedoch im Einklang mit dem gültigen Bebauungsplan stehen müssen.