Erkelenz: Eine besondere Klangwelt

Erkelenz : Eine besondere Klangwelt

Es ist selten, dass Menschen in einer Kirche stehen müssen, weil alle Bänke besetzt sind. In der Kirche von Sankt Lambertus war das aber jetzt der Fall.

Als der Gospelchor rejoiSing unter der Leitung von Martin Fauck die Messe „Gloria” des norwegischen Komponisten Tore W. Aas sang und spielte. Die mehr als 40 Sängerinnen und Sänger, die sonst von Gitarren, Bass, Schlagzeug und Keybord begleitet werden, hatten sich mit einem Cello und Akkordeon verstärkt und boten besondere Licht- und szenische Effekte.

Hilfreich war die Übersetzung der wesentlichen Teile, denn ein Großteil der gesungenen Texte (von Hans-Olav Mork) ist auf Norwegisch.

Im Wechsel zwischen Solisten und Chor wurde schon fast professionell über 90 Minuten gesungen. Das Konzert begann nach dem Präludium mit dem Kyrie, bei dem die Männer nicht nur vom Chorraum der Kirche, sondern auch aus dem Turmbereich sangen.

Beim Gloria unterstützten Lichtwellen den Gesang. Credo, Sanctus und Agnus Dei versetzten die Zuhörer teilweise durch Wiederholungen der Passagen mit einer wundervollen Harmonie in eine besondere Klangwelt.