Heinsberg-Karken: Ein Tag der Mahnung

Heinsberg-Karken : Ein Tag der Mahnung

So wie am Ehrenmal auf dem Friedhof in Karken das den Toten der Weltkriege gewidmet ist, wurde am gestrigen Volkstrauertag in vielen Städten und Orten Gedenkfeiern abgehalten und Kränze niedergelegt, die dem Gedenken der Opfer von Krieg, Terror und Gewalt galten.

Grau und trübe passte selbst das Novemberwetter zum Gedenktag. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und Offiziere der St.Severini-Schützenbruderschaft hielten am Ehrenmal in Karken die Mahnwache während der Feierstunde, die das Trommlerkorps musikalisch eröffnete. „Wir gedenken hier Menschen, die sicher noch gerne gelebt hätten”, ergriff Pfarrer Arnold Houf das Wort und erinnerte daran, dass ihr Tod Mahnung für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt sein sollte.

Marion Holzmann vom Liturgiekreis bat für alle Menschen um Mut, Frieden vorzuleben. Ortsvorsteher Johannes Houben betonte die Bedeutung des Volkstrauertages auch als Einladung zum Gebet und als Mahnung, alles zu tun, um Frieden zu schaffen.

Als Menschen, die in einem wiedervereinten Deutschland in Frieden und ohne die Schrecken der Gewalt leben können, sollte man die Bilder aus den Ländern wie Kongo, Irak oder Afghanistan, wo auch deutsche Soldaten im Einsatz sind, nicht verdrängen. „Gräber der Opfer von Krieg, Gewalt und Terror sind Zeugen der Geschichte und Mahnung neue Gräber zu verhindern.”