Kreis-Heinsberg: Ein Streifzug durch die Welt der Comics

Kreis-Heinsberg : Ein Streifzug durch die Welt der Comics

Wer kennt sie nicht: Asterix und Obelix, Batman und Superman, Micky Maus und Daisy Duck? Über 100 Jahre ist es jetzt her, dass Comics in der heute bekannten Form ihren Siegeszug angetreten haben. Ob in Japan oder den USA, in Frankreich oder Italien: Überall sind seitdem die „Heftchen mit den bunten Bildern“ aus dem Alltag von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nicht mehr wegzudenken.

Zu einem historischen Streifzug durch die Welt der bunten Bilder lädt der Verein „Mentor — Die Leselernhelfer Kreis Heinsberg“ alle ­Interessierten am Donnerstag, 10. November, um 20 Uhr in die Leonhardskapelle in Erkelenz an der Gasthausstraße ein. Bei dieser Veranstaltung wird der Frankfurter Comic-Experte Wolfgang Strzyz einen im wahrsten Sinne des Wortes anschaulichen Vortrag zur Geschichte der Comics in Deutschland halten.

Dabei werden die Zuhörer erfahren, dass Comics es vor allem in Deutschland schwer hatten, sich im etablierten Kulturbetrieb durchzusetzen und einen Platz zu ergattern. Die Abstempelung als „Schmutz- und Schundliteratur“ in den 1950er Jahren machte es dem Medium schwer. Heute ist das Spektrum der sogenannten ­„Neunten Kunst“ enorm vielfältig und breit gestreut — von Funnies, Abenteuer und Action über Fantasy und Science Fiction, Krimis, Western und Historie bis hin zum Autoren-Comic.

Wolfgang Strzyz nimmt sein Publikum mit auf eine Zeitreise von „Max und Moritz“ über „Vater und Sohn“ zu „Nick Knatterton“, von „Sigurd“ über „Asterix“ zu „Fritz the Cat“, von Art Spiegelmans „Maus“ und Marjane Satrapis „Persepolis“ über „Dragon Ball“ und „Sailor Moon“ zu den „Simpsons“. Und was hat es eigentlich mit diesen „Graphic Novels“ auf sich?

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich mit dem Comic-Kenner auszutauschen. Der Eintritt ist frei, teilte der Verein ­Mentor mit.