Erkelenz: Ein Essen in der Mensa nur mit einer Chipkarte

Erkelenz : Ein Essen in der Mensa nur mit einer Chipkarte

Ab dem kommenden Schuljahr wird die neue Mensa im Schulzentrum ihren Betrieb aufnehmen. Und mit der neuen „Futterstelle” wird die Bezahlung des Mittagessens an den weiterführenden Schulen der Stadt Erkelenz vereinheitlicht.

Das neue, für alle weiterführenden Schulen geltende System funktioniert bargeldlos und bietet nach Ansicht der Stadtverwaltung allen Beteiligten „ein Höchstmaß an Sicherheit und Bequemlichkeit”. Dafür arbeiten das Cusanus-Gymnasium, das Cornelius-Burgh-Gymnasium, die Europaschule und die Gemeinschaftshauptschule eng mit der Kreissparkasse zusammen.

Denn Voraussetzung für die Teilnahme an der Schulverpflegung in der Mensa der Hauptschule oder der neuen Mensa im Schulzentrum ist der Besitz einer Sparkassen-Card oder einer Bankkarte.

Diese werden grundsätzlich von den ortsansässigen Geldinstituten bei der Eröffnung eines Girokontos ausgestellt. Die so genannten „Taschengeldkontos” sind für Schüler bei allen Geldinstituten gebührenfrei.

Zur Ausgabe des Menüs in der Mensa ist die Chipkarte erforderlich, die alle nötigen Informationen enthält.

„Das System bietet ein hohes Maß an Sicherheit”, meint der stellvertretende Leiter des Amtes für Bildung und Sport, Manfred Steinwartz. „Die Schüler brauchen kein Bargeld und die arbeitsintensive Abrechnung der Malzeiten entfällt.”

Unter anderem ist es nunmehr einfacher, Zuschüsse einzuberechnen. Für Eltern und Schule ist darüber hinaus nachvollziehbar, ob und wann der Schüler die Schulverpflegung in Anspruch nimmt.

Das Essensgeld pro Menü in Höhe von 2,50 Euro wird im Voraus oder per Dauerauftrag auf ein zentrales Konto der Stadt überwiesen. Mit dem Benutzernamen und dem persönlichen Passwort, die der Schüler an der Schule erhält, kann der gewünschte Menüplan per Internet zusammengestellt werden.

Dabei kann bis zu vier Wochen im Voraus geplant werden. In Ausnahmefällen kann das Menü auch noch am Vortag bis 12 Uhr bestellt werden. Bestellungen sind nur im Rahmen des vorhandenen Guthabens auf der Karte möglich.

Dieses wird nach der Bestellung von der Karte abgebucht. Genauso einfach können Menüs auch bis 12 Uhr am Vortag storniert werden, wobei das Entgelt für das Menü wieder auf der Karte gutgeschrieben wird.

Sollte sich der Schüler doch dauerhaft für die Frittenbude oder den heimischen Kochtopf entscheiden, so werde der Betrag des Nutzerkontos problemlos zurückgebucht, versichert die Stadtverwaltung. Sie hat dieses System aus Recklinghausen übernommen. Dort habe es sich bestens bewährt, so versicherte der Erste Beigeordnete Dr. Hans-Heiner Gotzen.

Der Praxistest beginnt am Montag, 6. September, mit Beginn der zweiten Schulwoche nach dem Sommerferien. In der ersten Schulwoche müssen sich die interessierten Schüler in den Sekretariaten ihrer Schulen registrieren lassen. Weitere Informationen zur Schulverpflegung findet man auch unter www.erkelenz.de. Dort kann man sich auch für die Teilnahme an der Mittagsverpflegung anmelden. Weitere Informationen erteilt Doris Meurer vom Amt für Bildung und Sport unter 02431/85358 oder doris.meurer@erkelenz.de.