Heinsberg-Kirchhoven: Eimer voller Geld sorgt für eine Menge Turbulenz

Heinsberg-Kirchhoven : Eimer voller Geld sorgt für eine Menge Turbulenz

Vieles im Leben dreht sich um Geld und Liebe und beides sorgt nicht selten für allerlei Turbulenzen.

So auch im Kriminalschwank „Das Geld ist im Eimer”, den die Theatergruppe der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Kirchhoven für den traditionellen „Bunten Abend” zum Sebastianus-Tag inszenierte.

Die Truppe unter der Regie von Waltraud Philippenwürzte allerdings die kriminalistisch-humoristische Vorlage mit kräftigem Lokalkolorit, der zusätzlich zur Erheiterung das Publikums beitrug. Dabei war sogar der Titel „Das Geld ist im Eimer” wörtlich zu nehmen.

Gerd Geiser spielte mit teilweise zwerchfellerschütternder Dramatik die Hauptperson des Stückes, Alfons Riebele, ein Mann, der die Arbeit hasst, jedoch das Leben liebt. Nach einer durchzechten Nacht findet er in seinem Wohnzimmer zu seiner Überraschung einen Koffer voll Geld.

Sein Freund Betram, der von Christoph Geiser dargestellt wird, und die Kenntnis von einem Banküberfall, geben ihm schnell Gewissheit, woher der plötzliche, aber doch dubiose Reichtum stammt.

Dann beschließen Alfons und Bertram, das Geld auf jeden Fall heimlich zu behalten. Doch das erweist sich als gar nicht so einfach. Schließlich gilt es nicht nur Alfons Frau Waltraud (Katja Oligschläger) und die schwerhörige Oma, in die sich die jungen Kerstin Gennip mit Gehstock und grauer Haarperücke mit Dutt verwandelt hat, hinters Licht zu führen.

Außerdem ist da auch noch die Nachbarin Hildegard (Katrin Zwirner). Für den Part der Liebe mit Hindernissen sind diesmal Vera Geiser in der Rolle der Tochter Ulrike sowie Christian Philippen als deren Freund Werner zuständig.

Dass sich Tochter Ulrike ausgerechnet einen „Kriminalen”, der auch noch mit der Aufklärung des Bankraubs betraut ist, als Freund ausgesucht hat, bringt das Männerduo Alfons und Bertram noch richtig in Schwierigkeiten und sorgt auf der Bühne für allerlei Handlungsturbulenzen und im Publikum für Heiterkeit.

Natürlich gibt es am Ende des dritten Aktes dann doch noch ein Happy End, doch bis dahin darf noch einige Male gelacht werden.