Erkelenz-Granterath: Eiche thront bald über Rondell

Erkelenz-Granterath : Eiche thront bald über Rondell

Mit großem Interesse verfolgten die Mitglieder des Bezirksausschusses (BZA) Granterath-Hetzerath beim Besichtigungstermin die Umgestaltung des Kreisverkehrs an der Kreuzung B 57 und K 32, die jetzt dem Ende zugeht.

Voraussichtliche Fertigstellung sei der 30. April, erklärte Oliver Knaup, der Leiter des Tiefbauamtes. Seit Anfang März laufen die Baumaßnahmen, wobei die Autofahrer auf eine harte Geduldsprobe gestellt wurden.

Von der Anregung bis zur Umgestaltung waren vier Jahre vergangen, ergänzte der BZA-Vorsitzende Walter von der Forst. Unfälle und die Enge des Kreisverkehrs für Fernlastzüge waren ausschlaggebend für eine Veränderung des Kreisverkehrs.

Der Durchmesser wurde auf 40 Meter erweitert, neue Bordsteine am Innen- und Außenring gesetzt und mit 50 Zentimeter verstärkten Rückenstützen versehen. Dazu waren neue Entwässerungsmaßnahmen mit dreizeiliger Rinne und Abläufe erforderlich geworden.

Um die enorme Belastung durch den Schwerlastverkehr zu kompensieren wurde ein verstärkter Deckenaufbau aufgebracht, betonte Knaup. Zur Sicherheit ist der Innenkreis mit Mutterboden erhöht worden.

Damit soll die nachts irreführende Sichtbeziehung zum Gegenverkehr verhindert werden. Zur Verschönerung soll der Innenkreis mit Bodendeckern, Büschen und einer Eiche bepflanzt werden. Die Gesamtkosten betragen etwa 220.000 Euro.

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