Kreis Heinsberg: Ehrenamtliche mit der Caritas unterwegs

Kreis Heinsberg : Ehrenamtliche mit der Caritas unterwegs

„Viele unserer Teilnehmer hatten vorher keine rechte Vorstellung von den Einrichtungen, die wir ihnen heute gezeigt haben.” Dieses Fazit zog Margrit Hils vom Selbsthilfe- und Freiwilligen-Zentrum (SFZ) im Kreis Heinsberg.

Das SFZ war ebenfalls eine Station bei der Rundreise unter dem Motto „Mit Caritas unterwegs”, die der Caritasverband für die Region Heinsberg für 40 ehrenamtliche Tätige aus den Pfarren nun schon zu dritten Mal veranstaltete. Und zwar mit der Intention, den Caritasverband in seiner Vielfalt vorzustellen und damit den Teilnehmern Einblicke in drei der insgesamt 50 Dienste und Einrichtungen zu geben.

Die Rundreise begann am Haus der Caritas in Heinsberg, wo Hermann-Josef Ronkartz, Abteilungsleiter für Gefährdeten- und Behindertenhilfe und Gemeindedienste, die Begrüßung übernahm. Mit dem Bus ging es dann zum Alten- und Pflegeheim St. Josef in Selfkant-Höngen. Den Teilnehmern wurden das Konzept und die Arbeitsweise des Hauses vorgestellt. „Wir erfuhren auch, dass hier und in den angeschlossenen Häusern 30 bis 40 Ehrenamtliche arbeiten, die als eine wertvolle wie sinnvolle Ergänzung der Hauptamtlichen angesehen werden”, sagte Margrit Hils.

Da hörten auch viele der ehrenamtlich Tätigen zum ersten Mal vom Pflegenetz „Starke Partner”, einem Verbund verschiedener caritativer Einrichtungen im Kreis Heinsberg, der unter anderem das Pflegetelefon (Tel.: 0800 - 80 81 8 00) ins Leben gerufen hat.

Weiter ging es zur Besichtigung des Selbsthilfe- und Freiwilligen-Zentrums in Heinsberg, wo die Teilnehmer erfuhren, dass es zirka 70 Selbsthilfegruppen im Kreis gibt. Ferner erklärte ihnen Margrit Hils das Prinzip solcher Selbsthilfegruppen als Orte des Austauschs. Sie nannte auch Beispiele moderner Selbsthilfegruppen, in denen es um psychosoziale Themen wie Angst, Depression oder Essstörungen geht. Zudem berichtete sie über die Freiwilligenarbeit als Vermittlungsarbeit für ehrenamtsbezogene Bürger.

Zu Fuß ging es anschließend in Heinsberg weiter zum Fair-Kaufhaus in Trägerschaft der Caritas-Werkstatt Schierwaldenrath, wo den Teilnehmern ebenfalls das Konzept erläutert wurde, dessen Ziel es ist, dauer- und langzeitarbeitslose Menschen wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren.

Die Rundreise endete schließlich wieder am Haus der Caritas mit einem Abschlussgebet im Geistlichen Zentrum.