Kreis Heinsberg: Ehrenamt als Chance, „etwas zu bewegen“

Kreis Heinsberg : Ehrenamt als Chance, „etwas zu bewegen“

Traditionell hatte die Kreishandwerkerschaft Heinsberg die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter sowie Ehrengäste aus Gesellschaft und Politik zum Sommerfest rund um das Haus des Handwerks in Geilenkirchen eingeladen. Unter den Gästen waren auch der Bundestagsabgeordnete Wilfried Oellers (CDU) und der Landtagsabgeordnete Bernd Krückel (CDU).

In lockerer Atmosphäre hatten die Frauen und Männer Gelegenheit zum Gedankenaustausch und zum Gespräch. Zu Beginn richtete Kreishandwerksmeister Wilfried Wiesenborn Worte an die Gäste und betonte, dass gerade im Handwerk das Ehrenamt eine besondere Rolle spiele.

„Das Ehrenamt ist eine Chance, etwas zu bewegen, Einfluss zu nehmen und das eigene Wissen und die Berufserfahrung weiterzugeben“, machte Wiesenborn deutlich. Im Bezirk der Kreishandwerkerschaft Heinsberg gebe es über 400 Handwerker, die sich ehrenamtlich in den Organisationen für den Nachwuchs und die die Zukunft des Handwerks engagieren würden.

Die Bandbreite der Tätigkeiten der Ehrenamtler umfasse die Mitwirkung in Gremien der Handwerksorganisationen von den Innungen und Kreishandwerkerschaften über die Handwerkskammern und in den Landesinnungsverbände bis hin zu den Zentralfachverbänden. Ganz ohne Hauptamt gehe es aber nicht. Deshalb gelte der Dank der Geschäftsführung und allen Mitarbeitern der Kreishandwerkerschaft für ihre Arbeit und Unterstützung.

Wiesenborn schloss ­ausdrücklich Ingrid Jansen in den Dank mit ein, die als hauptamtliche Mitarbeiterin seit 30 Jahren ihren Dienst für das Handwerk verrichtet. Der Kreishandwerksmeister wies darauf hin, dass die Hauptamtler jedes Jahr Hunderte unbezahlte Überstunden leisten würden, wenn sie zumeist am Abend an Vorstands- und Ausschusssitzungen, Innungsversammlungen, Tagungen und an anderen Veranstaltungen teilnehmen würden. So gesehen seien die Hauptamtler auch Ehrenamtler.

Bevor es zum gemütlichen Teil überging, ließ Wiesenborn noch das ehrbare Handwerk als „Zentrum der deutschen Wirtschaft“ hochleben.

Bei der Veranstaltung war vom Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Dr. Michael Vondenhoff, zu erfahren, dass ­Edwin Mönius, Obermeister der Bäcker-Innung Heinsberg, als ­designierter Nachfolger Wiesenborns im Amt des Kreishandwerksmeisters gilt.

(gs)