Erkelenz: Effizienter Klimaschutz mit Solaranlagen

Erkelenz : Effizienter Klimaschutz mit Solaranlagen

So schnell kann´s gehen in Erkelenz: Noch nicht im Lande und schon gewählt. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung (Stawi) machte es bei seiner Sitzung im Rathaus möglich.

Als er Nicole Stoffels zur zweiten Schriftführerin des Stawi neben der Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung, Sandra Schürger, bestellte, obwohl sie erst am 1. März ihren Dienst in der Stadtverwaltung antritt.

Sie ist Nachfolgerin von Hans-Willi Pergens im Amt für Stadtmarketing. Zukunftsorientiert waren auch die weiteren Beschlüsse des Stawi. Sie bereiteten weitere Schritte zum Bau eines Einzelhandelszentrums an der Atelierstraße und einen Nahversorgungszentrums an der Katzemer Straße in Kückhoven ebenso vor wie Änderungen von Bebauungsplänen in der Innenstadt und an der Tenholter Straße.

An der Tenholter Straße möchte sich, wie bereits berichtet, ein größeres Industrieunternehmen niederlassen, das bis zu 400 lohnsteuerpflichtige Arbeitsplätze schaffen könnte. Abschließend hatten die Grünen im Stawi ein Erfolgserlebnis. Sie hatten im November beantragt, die Verwaltung solle beauftragt werden zu prüfen, welche Gebäude, die sich im Besitz der Stadt Erkelenz befinden, für eine Installation von Solaranlagen geeignet sind.

Begründet wurde der Antrag mit der derzeit in der Gesellschaft und auf allen politischen Ebenen geführten Diskussion zum Klimawandel, und der Aussage, dass zum Schutz des Weltklimas eine Energiewende unter Einbeziehung der regenerativen Energien. Nach Ansicht der Grünen sei die Installation von Solaranlagen ein effektives Mittel für einen effizienten Klimaschutz.

Im Stawi schlug die Verwaltung vor, dem Antrag der Grünen zuzustimmen. Sie teilt „vom Grundsatz her diese Ansicht”, heißt es in ihrer Stellungnahme zur Stawi-Sitzung. Da es seit einigen Monaten auch immer wieder Anfragen von professionellen Errichtern und Betreibern von Photovoltaikanlagen bei der Verwaltung gegeben habe, sei der Prüfungsauftrag zu begrüßen.

Die Verwaltung will jetzt zeitnah in einer der nächsten Sitzungen über die Voraussetzungen, die zur Errichtung von Photovoltaikanlagen erforderlich sind, und welche Möglichkeiten sich auf städtischen Gebäuden ergeben, berichten.