Erkelenz: Durch das Labyrinth zum Ziel

Erkelenz : Durch das Labyrinth zum Ziel

„Die Mitte ist erreicht.” Mit diesen Worten beschrieb die neue Gemeindereferentin der Gemeinschaft der Gemeinden Thomas Morus, Ursula Rothkranz, ihre neue Aufgabe im Rahmen des Einführungsgottesdienstes in der Pfarrkirche St. Lambertus.

Die 47-Jährige beschrieb bei ihrer Predigt den Weg dorthin als Labyrinth, dessen Wege man nicht kennt, die aber doch zum Ziel führen. Inspiriert worden sei sie zu dem Thema ihrer Predigt durch eine Darstellung eines Labyrinths im Kloster Meschede.

„Das Leben hat manchmal eigene Spielregeln”, betonte sie rückblickend. Doch letztendlich bestehe die Gewissheit, dass in der Mitte, dem Ziel des Labyrinths, Gott stehe. Sie erinnerte an die Worte Jesu „Ich bin der Weg”, der auch nicht versprochen habe, dass es ein gerader und leichter Weg zu ihm hin sei. Auf ihrem Weg nach Erkelenz durchlief die dreifache Mutter aus Oerath viele Stationen, die sie gleichermaßen geprägt hätten, wie sie hervorhob.

Der Theologie wendete sie sich ab 2000 in Form eines dreijährigen Fernstudiums zu. Gleich im Anschluss absolvierte sie eine weitere Ausbildung zur Religionspädagogin. Weitere Stationen ihres Weges waren die Franziskusschule in Erkelenz und die Wassenberger Gemeinschaft der Gemeinden Heilig Geist, wo se drei Jahre lang als Gemeindereferentin tätig war. Doch auch an der Wassenberger Betty-Reis-Gesamtschule und als Krankenhausseelsorgerin in Eschweiler kam sie zum Einsatz, bevor ihr Weg sie nach Erkelenz führte.