Kreis Heinsberg: Dobrowolski beim DRK verabschiedet

Kreis Heinsberg : Dobrowolski beim DRK verabschiedet

„Ich bin dann mal weg!”: Mit diesen Worten kommentierte der scheidende Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Heinsberg seinen Abschied. Nach 29 Jahren wurde Karl-Heinz Dobrowolski im Alten Rathaus der Stadt Erkelenz in den Ruhestand verabschiedet.

Viele Festredner, unter anderem auch Bürgermeister Peter Jansen, der als Hausherr die Gäste der Feierstunde begrüßte, würdigten Dobrowolskis Leistungen für den Kreisverband.

Franz Lück, der beim DRK im Kreis Kleve die Geschäfte führt, hatte in seiner Rede ebenfalls einige Erinnerungen auszutauschen mit dem „Freund und Kollegen Karl-Heinz”.

Auch Dobrowolskis langjähriger Weggefährte Gort Houben, stellvertretender DRK-Vorsitzender im Kreis Heinsberg, unterstrich die positive Entwicklung hin zu einem modernen und vielseitigen Leistungsträger, die das DRK unter Dobrowolskis Regie vollzogen habe.

Auf der Rednerliste stand auch Jürgen Zoons, der Kreisbereitschaftsleiter des DRK, der auch das ehrenamtliche Engagement Dobrowolskis für das Rote Kreuz ansprach. Während seiner 29-jährigen Zeit als hauptamtlicher Geschäftsführer sei Dobrowolski den Mitarbeitern der Geschäftsstelle stets ein gutes Beispiel dafür gewesen, dass der Beruf DRK-Mitarbeiter nicht auf die reine Dienstzeit begrenzt sei.

Neben vielen persönlichen Geschenken erhielt Dobrowolski auch ein ganz uneigennütziges Geschenk von seinen ehemaligen Mitarbeitern: ein Handy, mit dem der Ex-Chef wenigstens weiterhin rund um die Uhr erreichbar sei. Denn dieser selbst klar: Er ziehe sich zwar aus dem Amt, aber nicht vom DRK zurück.

Der Dank aller Redner galt aber auch Dobrowolskis Gattin Brunhilde, die ihren Mann tatkräftig auf seinem Weg unterstützt habe. Auch der Geehrte selbst betonte, dass er das alles nicht ohne seine Frau so gut hinbekommen habe.

Seinem Nachfolger Wilfried Mercks wünschte er eine ebenso gute und enge Zusammenarbeit, wie er sie mit seinen Mitarbeitern erlebt habe. „Dem DRK-Kreisverband Heinsberg wünsche ich - mit und ohne Rettungsdienst - für die Zukunft alles Gute”, sagte Dobrowolski.

Für die musikalische Untermalung des Abends sorgten zwei junge Musikerinnen der Kreismusikschule. Andrea Seidel (Querflöte) und Arianna Kalisch (Klavier) trugen Stücke von Mozart und Schubert vor.