Kreis Düren: Dioxinbelastetes Heu in Inden entdeckt

Kreis Düren : Dioxinbelastetes Heu in Inden entdeckt

Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Kreises Düren hat bei einer Futtermittelkontrolle in der Gemeinde Inden in einer Partie Heuballen einen erhöhten Dioxinwert festgestellt. Dem Landwirt wurde umgehend die Verfütterung des Heus untersagt, teilt der Kreis mit.

Bei einer zweiten Überprüfung des Futters, das 2017 auf einer Fläche im Überschwemmungsgebiet der Inde gewonnen worden war, habe der ermittelte Dioxinwert über dem Richtwert, aber unterhalb der gesetzlichen Toleranzgrenze für Futtermittel gelegen.

Dennoch werde von einer Verfütterung abgesehen. Der Landwirt hatte bis dato noch kein Heu aus den belasteten Ballen verfüttert. Das Umweltamt hat bei Bodenproben Dioxin-Gehalte festgestellt, die weit unterhalb geltender Grenzwerte zum Beispiel für Wohngebiete liegen, so dass „keinerlei Gesundheitsgefahren zum Beispiel für Spaziergänger oder Jogger bestehen“.

Es besteht aber laut Kreis der Verdacht, dass Bodenflächen durch Überflutung bei Hochwasser der Inde mit belasteten Gewässersedimenten verunreinigt wurden. Es wurden Proben aller Flächen, die zur Herstellung von Futtermitteln genutzt werden, genommen und zusätzlich Proben von tierischen Lebensmitteln veranlasst.