Berlin/Erkelenz: Die Ziellinie liegt auf historischem Boden

Berlin/Erkelenz : Die Ziellinie liegt auf historischem Boden

Mit einer herzlichen Begrüßung endete am Donnerstag am Brandenburger Tor die diesjährige Tour de Jumelage.

Zufrieden war besonders der CDU-Bundestagsabgeordnete Leo Dautzenberg, der die Radfahrer und Betreuer nach Berlin eingeladen hatte.

Er freute sich, die 21 Radfahrer und ihrer Begleiter wohl behalten an historischer Stätte begrüßen zu dürfen.

Zum Erstauen aller Passanten durften die Radfahrer aus dem Erkelenzer Land und ihre Begleitfahrzeuge bis direkt vor das Brandenburger Tor fahren, eskortiert von einer Polizeistreife, die so manchem Staatsmann zur Ehre gereicht hätte.

Dautzenberg betonte in seiner kurzen Begrüßung, die Gruppe habe rund 750 Kilometer in fünf Tagen für eine gute Sache zurückgelegt. Die Teilnehmer der Tour de Jumelage hätten auf den Hospizgedanken aufmerksam gemacht und dafür gesorgt, dass viele Mitbürger durch Spenden das Hospiz in Erkelenz unterstützen.

Auch in Berlin durften die Tour-Organisatoren Theo Clemens, Wolfgang Kurth und Theo Görtz eine Spende in Empfang nehmen. Die Erkelenzer Realschüler hatten es sich nicht nehmen lassen, wieder für das Hospiz zu sammeln und übergaben den symbolischen Spendenscheck.

Stolze 1000 Euro waren bei verschiedenen Aktionen zusammengekommen, allein 500 durch das Waffelbacken beim Elternsprechtag. Die Realschüler zeigten damit ihre Verbundenheit zur Tour de Jumelage, die nun schon seit Jahren währt.

Als kleines Dankeschön hatte Dautzenberg stellvertretend 30 Realschüler und drei Begleitlehrer zu einem Besuch in der Hauptstadt eingeladen. Gemeinsam besichtigen die Tour-Teilnehmer und die Realschüler, die schon an den Vortagen viel gesehen hatten, den Reichstag und nahmen bei einer Führung viele Informationen mit.

Für die meisten Tour-Teilnehmer bleibt noch der Samstag zur Regeneration. Vier mussten am Freitag nach einer kurzen Nacht zurückfliegen. Am Samstag kehren die Realschüler zurück, am Sonntag der große Tross der Tour, diesmal in Pkw und Transportfahrzeugen.

In der Heimat gibt es noch ein kleine, private Abschiedsfeier - bis zum nächsten Jahr, wenn es erneut nach St. James geht. Dort wird das 30-jähriges Bestehen der Städtefreundschaft mit Erkelenz als Jubiläum groß gefeiert. Und die fünfte Tour de Jumelage soll Teil dieses Jubiläumsfestes werden.