Hückelhoven: Die „Schlafende Schöne” wacht bald wieder auf

Hückelhoven : Die „Schlafende Schöne” wacht bald wieder auf

Eine „schlafende Schöne” soll behutsam aufgeweckt werden. Jedenfalls lautet so das erklärte Ziel der von der Stadt Hückelhoven beauftragten Landschaftsplaner. Konkreter: Die Millicher Halde soll schon ab Ende dieses Jahres als Naherholungsgebiet in den Blickpunkt von Wanderern und Spaziergängern aus der Region und darüber hinaus rücken.

Kernstück der Installationen ist eine Aussichtsplattform auf dem südöstlichen Ausläufer des Haldengipfels, die über eine frei schwebende „Himmelstreppe” zu erreichen sein wird. Von dort aus können Besucher den Blick weit schweifen lassen und die Aussicht genießen.

Das Rurtal sowie bei guter Sicht auch die Eifel und das Hohe Venn bilden das unvergleichliche Panorama, so zumindest die nicht allzu graue Theorie. Im Mittel befindet sich die Halde 70 Meter über dem angrenzenden Gelände.

Damit nicht genug: Ein Informationspavillon klärt laut Planung über die durch die ehemalige Zeche Sophia-Jacoba auch örtlich verwurzelte Geschichte der Steinkohle auf. Die Reminiszenz an vergangene Zeiten stellt dabei ein stilprägendes Bauelement dar.

Rund 380.000 Euro kostet die Umgestaltung der Millicher Abraumhalde. Die Hälfte der Summe wird aus einem Programm der Eropäischen Union finanziert, 20 Prozent übernimmt das Land NRW und 25.000 Euro steuert der Kreis Heinsberg bei. Bleiben knapp 90000 Euro übrig, die von der Stadt Hückelhoven geschultert werden müssen.