Heinsberg: „Die Sauberkeit der City liegt uns am Herzen”

Heinsberg : „Die Sauberkeit der City liegt uns am Herzen”

Insgesamt 38 Mitglieder konnte Vorsitzender Heinz Gerd Becke vom CDU-Ortsverband Heinsberg auf der Mitgliederversammlung in der Begegnungsstätte begrüßen.

Für 25 Jahre Parteizugehörigkeit standen Theo von Birgelen, Gottfried Dohmen und Matthias Biergans im Rampenlicht. Sie erhielten aus den Händen des Vorsitzenden sowie des Bundestagsabgeordneten Leo Dautzenberg Urkunde und Anstecknadel.

Bei den Vorstandswahlen lief alles recht zügig. Alter und neuer Vorsitzender ist Heinz Gerd Becke. Stellvertreter ist Franz Jakobs. Hier ist die Stellvertreterin vom Stellvertreter Ellen Florack. Schriftführer bleibt Wilfried Jöris sowie Vertreter Michael Dörstelmann. Beisitzer sind Volker Althoff, Ludwig Florack, Siegfried Jansen, Nicole Quadflieg, Herbert Storms und Heinz-Theo Vergossen.

Becke dankte allen für einen beispiellosen Einsatz beim Bundestagswahlkampf. Rund 28 000 Plakate seien allein von vielen Helfern verteilt worden. Er gab ferner bekannt, dass sich die Zahl der Mitglieder leicht verringert habe. 2001 waren es noch 220, in 2002 wurden 213 registriert.

Der Vorsitzende gab auch einen Einblick in die Aktivitäten: „Die Sauberkeit der City liegt uns am Herzen, weitere Brennpunkte unserer Arbeit waren der Verkehrsknotenpunkt Geilenkirchener-Sittarder Straße, die Bahnstrecken Heinsberg-Lindern oder der Parkplatz Schafhausener Straße - wir haben auch viel erreicht. Vieles ist machbar, jedoch man muss Prioritäten in dieser Zeit der knappen Haushaltskassen setzen.”

Ganz „Ohr” waren die Anwesenden beim Referat von Leo Dautzenberg. Der Bundestagsabgeordnete gab Einblicke in die Renten- und Gesundheitspolitik und sah eine schwere Täuschung von Kanzler Schröder kurz vor der Wahl. „Mit dem Thema Krieg und Frieden hat Schröder die Wahl umgebogen”, so Dautzenberg. Dautzenberg sieht Deutschland jetzt außen- und innenpolitisch isoliert.

„Schröder hat eindeutig gegenüber dem Präsidenten der USA sein Wort gebrochen, bei Bush braucht Schröder nicht mehr vorzusprechen. Der Kanzler schickt nun noch mehr Soldaten nach Afghanistan, meint hier Bush einen Gefallen zu tun. Jedoch, was ist, wenn es im Irak wirklich losgeht, was wird dann aus unseren Soldaten im Krisengebiet? Wir können die da nicht heraus holen, sind auf die Hilfe der USA angewiesen. Keiner ist für Krieg, jedoch in der Mentalität der Amerikaner hat der Krieg bereits am 11. September 2001 begonnen”, so Dautzenberg.