Randerath: Die „Monster-Tomaten” von Randerath

Randerath : Die „Monster-Tomaten” von Randerath

Eine besonders ertragreiche Tomaten-Ernte verzeichnet in diesem Jahr Peter Korall aus Randerath. Hinter seinem Wohnhaus in der Klapperstraße pflegt der Rentner und Hobbygärtner nicht nur seinen Garten mit Gemüse und vielen Blumen.

In seinem kleinen Gewächshaus sind 21 Tomatenpflanzen - aus Samen selbst gezogen - sein ganz besonderer Stolz. Bisher hat er bereits mehr als einen Zentner der roten saftigen und wohlschmeckenden - normalerweise höchstens apfelgroßen - Köstlichkeiten geerntet.

In diesen Tagen staunte selbst er über ein Riesenexemplar, das 1026 Gramm auf die Waage brachte. Mehr als ein Kilo Tomaten mit nur einer einzigen Frucht, das ist sicherlich keine normale Ernte, wenngleich mehr als 500 Gramm pro Tomate inzwischen für Peter Korall keine Seltenheit mehr sind.

Den Samen für diese Tomatenpflanzen, die zur Spezies der so genannten „Fleischtomaten” gehören, erhielt er von seinen portugiesischen Nachbarn. In deren Heimatland Portugal nennt man die Tomatensorte „Bullenherz”.

In Russland, so brachte Peter Korall inzwischen in Erfahrung, kennt man diese Tomatensorte mit überdurchschnittlich großen Früchten, von denen eine einzige für den Tomatensalat einer ganzen Familie ausreicht, als so genanntes „Ochsenherz”.

Doch selbst diejenigen, denen diese Tomaten bekannt sind, staunen über die von Peter Korall gezüchteten Prachtexemplare.

„Ich habe weder besonders gedüngt noch irgend etwas Besonderes damit angestellt”, so der Hobbyzüchter aus Randerath, bei dem die Ernte längst noch nicht abgeschlossen ist.

Von seinen selbst gezogenen Pflanzen hat er etliche weitergegeben, doch nirgendwo gedeihen sie so erfolgreich wie im Gewächshaus von Peter Korall. Der führt über seine tägliche Tomatenernte ganz genau Buch.

Schließlich hat sich inzwischen sogar ein kleiner „Erntewettbewerb” unter den benachbarten Hobbygärtnern in Randerath entwickelt. Wer am Ende der Erntesaison der Sieger sein wird, das steht aber bei solchen Riesenexemplaren schon jetzt fest: Peter Korall.

„Solanum lycocopersicum”, so der botanische Name der Tomate, die auch Paradies- oder Liebesapfel genannt wird. Das Nachtschattengewächs mit seiner Ursprungsheimat in Südamerika - es wird den Ländern Peru oder Ecuador zugeschrieben - wird heute mit zahlreichen Kultursorten fast weltweit angebaut.

„Tomaten sind 0,3 bis 1,5 Meter hohe einjährige Pflanzen mit großen gefiederten Blättern. Ihre zunächst grünen und später roten Früchte enthalten viel Vitamin C sowie Vitamine der B-Gruppe”, so heißt es dazu im Lexikon unter anderem.

Dass der Verzehr von Tomaten besonders gesund ist, hat die Wissenschaft längst nachgewiesen.