„Die Kuh ist keine Maschine”

„Die Kuh ist keine Maschine”

Kreis Heinsberg. Im Kreis Heinsberg melken täglich 316 Bauern zirka 14.000 Milchkühe.

Diese Zahl nannte der Vorsitzende der Kreisbauernschaft, Bernhard Conzen, anlässlich des Internationalen Tages der Milch am Donnerstag.

Die Milch werde zu Sahne, Butter, Jogurt, Quark, Käse und vielem mehr verarbeitet. Der Verbrauch an Milch und Milchprodukten in Deutschland liege mit 310 Kilogramm pro Jahr weit über dem EU-Durchschnitt mit etwa 270 Kilogramm pro Jahr.

Die deutschen Verbraucher seien mit ihrem hohen Milchkonsum gut beraten, denn immerhin liefere Milch neben Energiestoffen und Eiweißen auch lebenswichtige Vitamine und vor allem Mineralstoffe wie Calcium, Kalium und Eisen, betont der Kreisvorsitzende.

„Das Produkt Milch steht unter ständiger Kontrolle”. berichtete der Landwirt aus Gangelt weiter. Im Rheinland würden 98 Prozent der Milch in die höchste Güteklasse eingestuft.

„Etwa 35 Kilogramm Mais- und Gassilage sowie zirka sieben Kilogramm Kraftfutter frisst die rheinische Milchkuh pro Tag, und sie muss dazu 50 Liter Wasser saufen, damit sie im Jahr um die 7500 Liter Milch geben kann”, sagte Conzen. Im Jahr 1950 gaben die rheinischen Milchkühe dagegen durchschnittlich zirka 4100 Kilogramm Milch.

Diese Leistungssteigerung sei durch Züchtung von leistungsfähigen Milchviehrassen sowie durch die stets optimierte Haltung und Fütterung der Tiere erreicht worden.