Kreis Heinsberg: Die Frauen-Union erkundet die Stadt Geilenkirchen

Kreis Heinsberg : Die Frauen-Union erkundet die Stadt Geilenkirchen

Bei ihrer kulturellen Sommerveranstaltung lud die Frauen-Union im CDU-Kreisverband Heinsberg zu einer Tour durch das Zentrum von Geilenkirchen ein. Mit Berti Davids-Heinrichs hatten sie dabei nicht nur eine Gästeführerin vom Verein Westblicke, sondern auch eine ausgewiesene Expertin der Ortsgeschichte als Führerin dabei.

Knapp 40 Teilnehmer starteten ihre historische Reise durch den Stadtkern der früher gern als Beamten- und Garnisonsstadt bezeichneten Kommune an der früheren Burg. Hinter dem ebenfalls historischen Tor zum früheren Ursulinenkloster und heutigen Bischöflichen Gymnasium St. Ursula erlebten die Damen und die sie begleitenden Herren einen Blick in die Geschichte.

Weiter ging es über den Friedhof der Ursulinen und den heute noch von einer Reservistenkameradschaft bestens gepflegten Friedhof der Kriegsgefallenen, wo alljährlich auch die Gedenken für die Toten der Kriege stattfinden. Und nicht nur die FU-Kreisvorsitzende Karin Mainka war erstaunt, dass sich in der frisch restaurierten und überarbeiteten Pfarrkirche von St. Marien am Markt noch so einige Geheimnisse verbergen.

So berichtete Berti Davids-Heinrichs beispielsweise vom zentralen Wandgemälde, das eigentlich eine Erweiterung eines zentralen Bildes darstellt. Dazu erläuterte sie die Umgestaltung, die beispielsweise auch die Restauration der Figuren in einem wohl ursprünglicheren Farbton umfasste.

Das Haus Basten, gebaut im Couven-Stil, durfte danach nicht fehlen, und wurde seinem Ruf als „gute Stube“ der Stadt vollauf gerecht.

Zum Abschluss zog die Geschichte der Sagenfigur „Haihover Juffer“, die nach ihrem Tod verirrten Wanderern aufgelauert haben soll, die Gäste der mehr als eineinhalbstündigen Tour in ihren Bann, ehe der Nachmittag Hotel Restaurant am Markt ausklang.

(mabie)