Erkelenz: Die Feldwege in und um Erkelenz top

Erkelenz : Die Feldwege in und um Erkelenz top

„Ihre Aussagen kann ich in keinster Art und Weise nachvollziehen”, antwortet der Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen in einem Schreiben Otto Hübgens, Vorsitzender der Fraktion Freie Wähler. Hübgens hatte sich über den schlechten Zustand der Wirtschaftswege im Stadtgebiet beklagt und dafür in erster Linie die Landwirte verantwortlich gemacht.

„Das Wirtschaftswegenetz auf dem Stadtgebiet Erkelenz”, schreibt der Bürgermeister in seiner Antwort, „hat eine Länge von etwa 495 Kilometer. Davon sind rund 200 Kilometer asphaltiert. Ohne übertreiben zu wollen und durch vielfache Aussagen sowohl der Landwirte als auch der Freizeitnutzer der Wirtschaftswege und der Nachbarkommunen, hat das Erkelenzer Wirtschaftswegenetz den besten Zustand weit und breit”.

Vor allem an den Grenzen zu den Nachbarkommunen könnte man die Unterschiede von selbst erkennen. „Ihre Einschätzung des Zustandes teile ich daher nicht”, schreibt Jansen. Darüber hinaus erhebe die Stadt Erkelenz einen erhöhten Grundsteuersatz für die Landwirtschaft. Das trage dazu bei, dass die Landwirte zu gut einem Drittel direkt an den Kosten der jährlichen Wirtschaftswegeunterhaltung und der Ausbaumaßnahmen beteiligt seien und daher auch ein eigenes Interesse daran hätten, dass die Wege in einem guten Zustand sind.

In diesem Jahr seien im Haushalt der Stadt Erkelenz dafür rund 150.000 Euro vorgesehen. „Um den Dialog mit der Landwirtschaft zu fördern”, so der Bürgermeister weiter, „findet in meinem Hause jährlich ein Gespräch mit den zuständigen Ortslandwirten und den Ortsbauernvorsitzenden statt, um Probleme, wie von Ihnen angesprochen, direkt auf dem kurzen Dienstweg zu lösen. Dieses hat bisher auch immer sehr gut funktioniert.”