Die ELPD will auch vor Ort etwas bewegen

Die ELPD will auch vor Ort etwas bewegen

Kreis Heinsberg. „Die ELPD will, dass sich in Deutschland und in Europa wieder etwas bewegt.”

Dies proklamiert die Europäisch Liberale Partei Deutschlands (ELPD) in ihrer Internet-Plattform unter http://www.elpd.de

Und auch in der Kommunalpolitik vor Ort wollen die ELPD-Mitglieder „etwas bewegen”, wie am Montagabend bei der Gründungsversammlung des Kreisverbandes im Hückelhovener Hotel am Park immer wieder zu hören war. Aus der Taufe gehoben wurde der Verband an diesem Abend mit der Wahl eines kommissarischen Vorstandes.

Bundesvorsitzender

Als Bundesvorsitzender der Partei fungiert der Hückelhovener Unternehmensberater Johannes M. Becher. Einer seiner drei Stellvertreter kommt ebenfalls aus Hückelhoven: Kaufmann Dieter Mückter. Nach dem ersten Bundesparteitag Mitte November in Oberhausen wird nun das Ziel verfolgt, eine flächendeckende Struktur mit Kreis- und Stadtverbänden aufzubauen, da - so Becher - die Partei derzeit doch noch sehr stark internetlastig sei.

Nach Dortmund, Lünen und Unna ist mit Heinsberg nun der vierte regionale Verband dieser Partei entstanden, die bundesweit knapp 200 Mitglieder zählt und sich liberale Politik mit sozialer Verantwortung auf ihre Fahnen geschrieben hat. Auch in Essen, Mettmann und Düsseldorf laufen die Vorbereitungen für den Aufbau von örtlichen Parteistrukturen.

Neun Mitglieder aus dem Kreis Heinsberg und einige Gäste waren zur Gründungsversammlung des Kreisverbandes in Hückelhoven erschienen. Dabei wurden Friedrich Vasen, Christel Mückter und Renate Heffels in den kommissarischen Vorstand gewählt, der vor allem einen Kreisparteitag mit den ersten offiziellen Wahlen vorbereiten soll.

Spenden statt Beiträge

Die ELPD betont, dass sie die wohl einzige Partei in Deutschland sei, die von ihren Mitgliedern keine Mitgliedsbeiträge einfordere, sondern sich ausschließlich aus Spenden finanzieren wolle. Dieter Mückter: „Dies geschieht nicht ohne Grund, denn wir möchten, dass auch finanziell schlechter gestellten Menschen der Weg in die aktive Politik nicht verwehrt wird.”