Wegberg: Der Standort bleibt erhalten

Wegberg : Der Standort bleibt erhalten

Den Rotstift setzt das Land derzeit an. Ziel ist es, die Bettenzahl in den Krankenhäusern zu reduzieren.

In einem langwierigen Verfahren, in dem die Bezirksregierung, die Krankenkassen als Kostenträger und die Betreiber der Krankenhäuser eingebunden sind, wird gerechnet und gestrichen. Nachdem in Köln ein Bericht erstellt wurde, hat das Land seine Vorschläge konkretisiert, die nunmehr von den betroffenen Kommunen und Krankenhausträgern mit einer Stellungsnahme versehen werden können.

Im Streichkonzert findet sich auch das St.-Antonius-Krankenhaus in Wegberg wieder. Von den derzeit 105 Betten sollen zwölf abgebaut werden, so will es das Land. Die zwei Belegbetten der HNO-Abteilung sollen danach ebenso entfallen wie zehn Betten in der Chirugie, die dann statt 48 noch 38 Betten hätte. Die Innere Abteilung soll 55 Betten behalten.

Damit geht das Land über die Empfehlung der Bezirksregierung hinaus, die die HNO-Betten in Wegberg durchaus als erhaltenswert erachtet. Dieses Ziel strebt auch das St.-Antonius-Krankenhaus an, wie Bürgermeisterin Hedwig Klein im Gespräch mit unserer Zeitung sagte.

Positiv merkt sie an, dass der Standort Wegberg nach diesem Plan des Landes erhalten bleibt. Es müsse das Bestreben aller sein, das Krankenhaus auf Dauer betriebswirtschaftlich stabil zu halten.