Isenbruch: Der Schweiß perlte, die Stimmung brodelte

Isenbruch : Der Schweiß perlte, die Stimmung brodelte

Die Mitglieder des Trommler- und Pfeiferkorps Isenbruch strahlten zum Auftakt der Sommerkirmes in Isenbruch. Zum 25-jährigen Jubiläum präsentierten sie voller Stolz ihre neuen Uniformen.

Die Farben Schwarz und Rot zieren das neue schicke Outfit. Bereits beim Antreten wurden die Uniformen von den Schützenbrüdern aus Isenbruch bewundert. Der erste Festzug am Samstagabend in Isenbruch eröffnete das große Jubelfest zu Ehren der beiden beiden Silberjubilare „Spielmannszug” und „St.-Martini-Schützenbruderschaft”.

Dieser erste Aufzug durch Isenbruch lockte bereits viele Anwohner an die Straßenränder, wobei natürlich die neuen Uniformen im Mittelpunkt der aufmerksamen Blicke standen - da gab es auch schon den ersten Beifall dieser Sommerkirmes.

Die Spielmannsleute wurden bewundert, nicht nur wegen ihrer schicken Uniformen, sondern auch wegen ihrer Disziplin, denn selbst am frühen Abend brannte die Sonne noch unerträglich über dem Selfkant und eigentlich wäre Sommerkleidung angebracht gewesen. Die Spielmannsleute aber wollten die neuen Uniformen präsentieren und nahm diese „Pein” liebend gerne in Kauf.

„The Selfkant Dome”

„T.S.D.” klingt eigentlich wie die Abkürzung für eine Droge, und in gewisser Weise ist es auch eine Selfkant-Droge der besondern Art. „The Selfkant Dome” ist eine Riesenparty für jung und alt, auch diesmal platzte das Festzelt aus allen Nähten.

Über Isenbruch strahlte vor dem Start dieser Mega-Party ein leuchtend roter Horizont, die untergehende Sonne über dem Selfkant brachte dieses optisch eindrucksvolle Schauspiel zustande. Da brannte bereits der Selfkanthimmel, wenig später bebte erneut die Erde im Selfkantland. Ob es nun 1000 oder wesentlich mehr Besucher waren, das Festzelt war proppenvoll, und die Veranstalter waren voll zufrieden.

Die Gruppe „Just is” heizte die Stimmung schnellstens an, die sieben Musiker mit ihre beiden Frontleute Sandra Wolters und Rainer Jennissen gaben mächtig Gas. Kein Musikwunsch blieb offen, die Gäste waren begeistert und erlebten trotz der Hitze im Festzelt einen unvergesslichen Musikabend.

„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben”, darauf hatte der Veranstalter in seiner Ankündigung der Veranstaltung hingewiesen - und es war wieder einmal so: „Wer zu spät kam oder gar nicht in Isenbruch dabei war, der war selbst schuld!” meinten die Macher von „T.S.D.”.

Erstaunlich viele „ältere Semester” aus Isenbruch und aus der gesamten Region machten mit, mischten sich unter das junge Volk und rockten für eine Nacht. Es wurde die erste lange Nacht der Kirmestage von Isenbruch.