Erkelenz: Der Neubau des Amtsgerichts sichert den Standort

Erkelenz : Der Neubau des Amtsgerichts sichert den Standort

Etwaige Zweifel, ob Erkelenz auf Dauer Standort eines Amtsgerichts bleibt, wurden spätestens am Montag ausgeräumt. Im Rathaus stellte der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW die Pläne für einen Neubau eines Gerichtsgebäudes vor, mit denen die „Weinmiller Architekten” bei einem EU-weit ausgeschriebenen Architektenwettbewerb den ersten Preis gewannen. Nach einer Jury-Sitzung am Wochenende im Rathaus bekamen „Weinmiller Architekten” aus Berlin den Zuschlag.

Sie hatten sich gegen 19 Mitbewerber durchgesetzt.

Im Frühjahr, spätestens aber zum Sommeranfang 2010 dürfte der Baubeginn für das vier- und sechsgeschossige Bauwerk sein. Die maximale Bauzeit betrage 18 Monate. Wie bekannt, wird auf der Grünfläche vor dem jetzigen Amtsgericht das neue entstehen.

Das Wettbewerbsgebiet grenzt direkt an den Bahnhofsvorplatz und bildet eine Seite des „Eingangstores” zum verkehrsberuhigten Geschäftsbereich auf der Kölner Straße. Das neue Amtsgericht bietet eine Nutzfläche von rund 2200 Quadratmeter.

Im Erdgeschoss ist eine kommerzielle Nutzung vorgesehen. Dieser Bereich mit rund 450 Quadratmeter könnte etwa eine Buchhandlung oder ein Café beherbergen. Die Gesamtinvestition liegt bei rund zehn Millionen Euro.