Städteregion: Der „heilige Rasen“: Fußball-Meisterschaft auf dem Tivoli

Städteregion : Der „heilige Rasen“: Fußball-Meisterschaft auf dem Tivoli

Fußballturniere gibt es in der Städteregion wie Edelsteine an Kaiser Karls Krone. Dennoch war die Meisterschaft, die am Dienstag im und um den Tivoli ausgetragen wurde, etwas Besonderes. Zum ersten Mal trafen Schülermannschaften aus allen zehn Kommunen der Städteregion zusammen, organisiert von der Stadt Aachen, der Städteregion und der Alemannia.

In Zahlen ausgedrückt haben sich rund 40 freiwillige Helfer und mehr als 400 Schüler aus 32 Grundschulen daran beteiligt. „Ich war heute Morgen schon einmal hier und habe gesehen, mit welcher Begeisterung die Kinder dabei sind“, resümierte Schulrat Wolfgang Müllejans, als es kurz nach Mittag in die Endspiele ging. Die Freude am Spiel hielt sich denn auch bei Zuschauern und Schülern gleichermaßen bis zum Schluss.

 Heute am 29. Mai 2017 Fußball-SR-Meisterschaft der Grundschule, Tivoli; KGS Am Römerhof / GGS Oberforstbach Mädchen © dmp (Ralf Roeger)
Heute am 29. Mai 2017 Fußball-SR-Meisterschaft der Grundschule, Tivoli; KGS Am Römerhof / GGS Oberforstbach Mädchen © dmp (Ralf Roeger) Foto: Ralf Roeger

Auf dem „heiligen Rasen“ im Tivoli entschieden schließlich die Grundschule Am Römerhof bei den Mädchen und die Grundschule Am Höfling bei den Jungen die Endspiele für sich. Zuweilen war dabei bereits das eine oder andere Fußballtalent unter den jungen Spielern auszumachen. Und das Wichtigste: Es ging von den Gruppenspielen bis in die Finals immer äußerst fair zu.

Der Jugend- und Bildungsdezernent der Städteregion, Markus Terodde, zeigte sich von der Zusammenarbeit zwischen Sport und Verwaltung angetan. „Es freut mich zu sehen, wie das Stadion und die Infrastruktur auch außerhalb der Saison sinnvoll genutzt werden und die Kinder ihren Spaß dabei haben“, sagte er.

Für die Stadt Aachen war Susanne Schwier, Beigeordnete für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, zu dem Turnier gekommen. Da sie selbst viel Sport treibe, wisse sie um die Energie und Kraft, die man aus der Bewegung schöpfen könne, sagte sie. „Und natürlich hoffe ich, dass viele der Kinder irgendwann einmal eine sportliche Heimat in einem der vielen Vereine finden — auch wenn es nicht immer Fußball sein muss.“

Neben vielen Erinnerungen an einen erlebnisreichen Tag nahmen alle Schüler eine kleine Fußball-Trophäe mit nach Hause. Für die Erst- bis Viertplatzierten gab es gar einen Pokal, überreicht von Alemannia-Trainer Fuat Kilic, Terodde, Schwier und dem ehemaligen Spieler Sven Schaffrath.

Und wie geht es weiter? „Ich glaube“, meinte Wolfgang Müllejans, „wir haben alle den Wunsch, künftig jeweils einmal im Jahr wieder so eine Meisterschaft auf die Beine zu stellen.“ Das zustimmende Nicken der anderen Verantwortlichen dürfte nicht nur die Kinder darauf hoffen lassen, dass dies nicht das letzte Turnier dieser Art auf dem Tivoli gewesen ist.