Langbroich-Harzelt: „Der Garten ist mein Paradies”

Langbroich-Harzelt : „Der Garten ist mein Paradies”

„Nur dabeisein ist uns nicht genug”, legte Josef Klaßen von der Interessengemeinschaft Langbroich-Harzelt die Messlatte hoch.

Im Jahre 2000 langte es beim Landeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden” zur Bronzemedaille.

Zusammen mit Gangelts Bürgermeister Bernhard Tholen und Ortsvorsteher Werner Mertens hieß Klaßen am Mittwoch die 13-köpfige Jury, an der Spitze Dr. Lutz Wetzlar vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe, herzlich willkommen.

In einer kurzen Ansprache sagte der Bürgermeister: „Auch in der schwierigen Zeit mit angespannter Haushaltslage werden bei uns die Zuschüsse für Vereine und Gemeinschaften nicht gekürzt. Man sieht hier, dass dieses Geld vernünftig angelegt wird.”

Die beiden Orte entschlossen sich 1979, am Landeswettbewerb teilzunehmen. Schon seit 1965 arbeiten die Dörfer aktiv zusammen.

Am Dorfplatz hatte die Interessengemeinschaft Stellwände postiert und in den von der Jury geforderten sechs Bewertungspunkten den Ort exzellent dargestellt.

Nach dem Dorfplatz stand die Kirche mit ihrem eindrucksvollem Gemälde „Abendmahl” im Blickpunkt. Danach ging es zu Fuß Richtung Neubaugebiet. Dort gilt für viele Bewohner: „Der Garten ist mein Paradies.”

In den letzten Jahren wurden insgesamt 128 Bäume, darunter viele Obstsorten, in den Ortschaften gepflanzt. Von dieser Pracht konnten sich die Jurymitglieder ein Bild machen, ebenso vom Friedhof mit seinen weißen Kreuzen.

Weitere Besichtigungsstationen waren die Sportstätten und unter anderem die Dorfpumpe in Harzelt. Nach eineinhalb Stunden Besichtigungstour mit vielen Eindrücken lud die IG zum Imbiss.

Nun hofft man, bei der Bekanntgabe der Gewinner (27. Juli, während der Landesgartenschau) zu den Preisträgern zu gehören. Der Bürgermeister versprach: „Die Gemeinde bezahlt den Bus, damit viele Bürger dabeisein können.”