Erkelenz: Der Bauxhof leert sich

Erkelenz : Der Bauxhof leert sich

Die Zahl der Bewohner im Übergangswohnheim am Bauxhof, in dem Übersiedler aus der ehemaligen Sowjetunion für viele Jahre eine neue Heimat finden, ist rückläufig.

Innerhalb der ersten sechs Monate in diesem Jahr sind 123 Personen ausgezogen, so dass Ende Juni noch 208 Personen in der städtischen Wohnanlage lebten. Seit Anfang des Jahres besteht in der Stadtverwaltung eine Projektgruppe, die die zurzeit noch im Übergangswohnheim Bauxhof untergebrachten Bewohner bei der Vermittlung in private Mietverhältnisse unterstützt.

Die Unterstützung soll in Form einer persönlichen Beratung der Bewohner, in einer Auswertung der Wohnungsangebote mit Informationen an die in Betracht kommenden Bewohner, in einer Kontaktaufnahme zu Wohnungsbaugesellschaften und privaten Eigentümern.

Ausgeschlossen werden sollte zugleich, dass die im Bauxhof lebenden Menschen in andere Heime der Stadt untergebracht werden sollen. Die bereits 123 ausgezogenen Personen haben schwerpunktmäßig Wohnungen in der Innenstadt bezogen. Nur teilweise sind auch Wohnungen in den Außenorten von Erkelenz angemietet worden.

Bei einer weiteren Anzahl ist bekannt, dass ein Auszug definitiv nach dem 30.Juni erfolgen werde. Die Stadt kommt somit ihrem Ziel immer näher, das Übergangsheim am Bauxhof aufzugeben und abzureißen.