Erkelenz: Den Papst aus nächster Nähe erlebt

Erkelenz : Den Papst aus nächster Nähe erlebt

Mit großen Erwartungen war eine 45 Personen umfassende Pilgergruppe, bestehend aus Mitgliedern verschiedener Schützenbruderschaften des Erkelenzer Landes, zu einer sechstägigen Wallfahrt nach Rom aufgebrochen.

Wenn auch zunächst die Witterungsbedingungen nicht nach dem Geschmack der Pilger waren, kamen doch alle Reisenden im Verlaufe der sechs Tage voll auf ihre Kosten.

Bereits der erste Tag war mit dem Besuch der Basilika St. Peter und dem Angelus-Gebet von Papst Benedikt XVI., als einer der Höhepunkte der Reise angekündigt. Doch weinte an diesem Tag der Himmel über der Ewigen Stadt. Auch die Hoffnungen, den Papst während des Gebets um 12 Uhr zu erleben, wurden herb enttäuscht. Papst Benedikt weilte an diesem Tage nicht in der Ewigen Stadt. Dafür wurde der Angelus-Segen mittels einer Fernsehkamera auf eine Großbildleinwand projiziert.

So wie sich das Wetter in den Folgetagen zum Guten wandelte, stiegen auch die Erwartungen der Schützengruppe. Neben einem Besuch verschiedener vatikanischer Museen, der Sixtinischen Kapelle und drei der vier Hauptkirchen Roms zählte auch die Besichtigung der St.-Sebastianus-Katakomben zu den Highlights dieser Reise, die von Schützenoffizier Willi Küppers aus Houverath fachkundig organisiert worden war.

Der absolute Höhepunkt der Pilgerfahrt war die Generalaudienz des Papstes auf dem Petersplatz, wobei es Willi Küppers gelungen war, für seine Gruppe Platzkarten in der Nähe des Heiligen Vaters zu organisieren. Somit bekamen die Schützen und deren Anhang doch noch die Möglichkeit, den Papst aus der Nähe zu erleben.