Kreis Heinsberg: Das verrückteste Fußball-Studio im Kreis

Kreis Heinsberg : Das verrückteste Fußball-Studio im Kreis

Zur bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft soll der Veranstaltungssaal im vierten Obergeschoss des neuen Sparkassengebäudes in Erkelenz in das wohl verrückteste Fußball-Studio im Kreis verwandelt werden.

Die Kreissparkasse Heinsberg lädt zu einem „Public Viewing“ oder „Rudelgucken“ der besonderen Art ein. Auf der sehr großen Bildschirmleinwand in diesem Raum sollen alle Spiele der deutschen Mannschaft gezeigt werden sowie das ­Finale — auch dann, wenn Deutschland am 13. Juli nicht mehr mit von der Partie sein sollte.

100 Fußballfans können Platz finden im Studio der Sparkasse, wenn über den Dächern von Erkelenz „Ein Ball für zwei“ angesagt ist: „Fußball-Legende“ Hastenraths Will alias Christian Macharski und WDR-Sportreporter Marc Eschweiler versprechen gemeinsam eine abwechslungsreiche Show voller Analysen, Talk und Comedy. „Eine tolle Idee“, zeigte sich Thomas Pennartz, der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse, von dem Konzept angetan.

Einlass ist jeweils 90 Minuten vor Spielbeginn, also zum ersten Match von Deutschland am Montag, 16. Juni, gegen Portugal um 16.30 Uhr. Das „Vorprogramm“ beginnt um 17 Uhr. Anpfiff ist um 18 Uhr. Als Talkgäste werden zu diesem und den weiteren Spielen (am Samstag, 21. Juni, 21 Uhr, gegen Ghana sowie am Donnerstag, 26. Juni, 18 Uhr, gegen USA) bekannte Namen aus der heimischen Fußballszene erwartet, wie Peter Moll, Günter Stroinski oder Toni Zündorf. Einstimmung vor dem Match, Analysen zur Pause und nach dem Schlusspfiff sowie ein Ausblick auf den weiteren Turnierverlauf — all das wird geboten.

Wie Hans-Josef Mertens, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse, ankündigte, sei die „Stadion-Grundversorgung“ im Eintrittspreis inbegriffen: Da soll es die beliebte Currywurst ebenso geben wie die frische „Talk-Brezel“ oder Getränke wie Bier und Softdrinks. Die Einnahmen aus ihrer Aktion zur WM will die Kreissparkasse an Sportvereine spenden.

Wenn die deutsche Mannschaft nach der Vorrunde weiterkommen sollte, wird die Sparkasse auch zu deren weiteren Spielen ihr Fußball-Studio öffnen. Beim Ausblick auf das deutsche Abschneiden bei der Weltmeisterschaft in Brasilien war für Sportreporter Marc Eschweiler eine Forderung klar: „Da müssen Typen auf den Platz!“ Landrat Hastenraths Will alias Kabarettist Christian Macharski outete sich als „Zwangs­optimist“: Er hoffe schon aufs Endspiel, sagte er. Auch die aktuellen Schlagzeilen rund um die Nationalmannschaft trübten seine Zuversicht nicht: „Die schlechten Nachrichten werte ich als gutes Omen!“

(disch)