Kreis Düren: Das Indeland hat mit Projekt das Jahr 2030 im Blick

Kreis Düren : Das Indeland hat mit Projekt das Jahr 2030 im Blick

Wie wird man in Zukunft im Indeland wohnen? Welche Mobilitätskonzepte sind realisierbar?

Wie können Städte interkommunal ihre Gewerbeflächen organisieren? Und welche langfristigen Effekte haben solche Maßnahmen auf die kommunalen Finanzen? Mit solchen Fragen beschäftigt sich derzeit die Entwicklungsgesellschaft Indeland im Rahmen des Modellvorhabens der Raumordnung (Moro) Lebendige Regionen — Aktive Regionalentwicklung als Zukunftsaufgabe.

Unter dem Dach „Ressourceneffizienz — Mehr aus weniger machen“ werden im Indeland gegenwärtig drei zentrale Regionalentwicklungsmaßnahmen umgesetzt. Eine dieser Maßnahmen ist das Bauen mit Faktor X, unter anderem in Inden, Eschweiler und Niederzier. Im Kontext des Forschungsprojektes wird Faktor X einer detaillierten finanzwissenschaftlichen Betrachtung unterzogen, um langfristige Effekte auf kommunale Finanzen zu bestimmen und Effizienzsteigerungspotenziale zu identifizieren.

Offiziell begleitet wird das Vorhaben von der Allgemeinen Forschungsassistenz sowie einer finanzwissenschaftlichen Begleitforschung des Moro. Erste Bereisungen und Workshops haben bereits stattgefunden. Kyra Pfeil, Regionalmanagerin bei der Indeland Entwicklungsgesellschaft, betont: „Moro bietet Planern und Kämmerern im Indeland gleichermaßen die Chance, ihre Aktivitäten zu verbinden und neue Lösungen für eine aktive und zukunftsfähige Regionalentwicklung zu finden.“

Das Aktionsprogramm „Modellvorhaben der Raumordnung“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur verfolgt das Ziel, Regionen in einer räumlich-funktional ausgerichteten, ganzheitlichen, zukunftsfähigen Regionalentwicklung zu stärken. Die erste Projektphase läuft bis Juni 2018 mit einer Fördersumme von 200.000 Euro. Die Ergebnisse werden auch in die Fortschreibung des Masterplans Indeland 2030 einfließen.

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