Kreis Düren: Das Ehrenamt bekommt größeres Gewicht

Kreis Düren : Das Ehrenamt bekommt größeres Gewicht

Rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die täglich jeweils acht bis zwölf Menschen pflegen: Die aktuelle Bilanz der Caritas-Stationen in und um Düren kann sich sehen lassen. 30 Jahre ist es nun her, dass der Caritasverband für die Region Düren-Jülich begonnen hat, diese zuvor von der Pfarrgemeinden geleisteten Dienste anzubieten.

Geschäftsführer Lothar Frank und der 1. Vorsitzende Franz-Josef Rehfisch nahmen das Jubiläum zum Anlass, ehemalige und gegenwärtige Mitarbeiter zu einem Festakt ins Haus der Stadt in Düren einzuladen. Wie Rehfisch und Frank im Gespräch betonten, hat sich im Verlauf der drei Jahrzehnte das Angebot der Caritas in Düren, Inden-Langerwehe, Niederzier-Merzenich, Jülich-Aldenhoven, Linnich-Titz, Hürtgenwald-Heimbach-Nideggen, Nörvenich-Vettweiß und Kreuzau immer mehr differenziert.

Es gehe längst nicht mehr um die reine Pflege, sondern auch darum, den Betreuten und ihren Angehörigen sozialpädagogische, gerontopsychiatrische, hauswirtschaftliche und viele andere Angebote mehr unterbreiten zu können.

Dass es ihnen gelungen ist, ein dichtes Netz der Hilfe zu weben, feierten die Damen und Herren der Caritas übrigens nicht nur mit den üblichen Ansprachen - wenngleich es Elisabeth Frischhut aus der Abteilung „Soziales und Gesundheit” des Deutschen Caritasverbandes gelang, mit ihrem Referat für frische Impulse zu sorgen. Darüber hinaus hatten die Organisatoren auch genügend Zeit für die Pflege der Geselligkeit und eine Festschrift, die unter anderem das Rezept für „Caritas-Käsekuchen” enthält, gesorgt.

Derweil nahm Lothar Frank die Zukunft der Caritas-Pflegestationen fest in den Blick. Bei deren Ausgestaltung werden, meinte der Geschäftsführer, die Verantwortlichen um einen Trend nicht herum kommen: „Das Ehrenamt bekommt ein Gewicht, das wir noch schärfen müssen.”