Wassenberg-Steinkirchen: Das Deich-System reparieren und aufstocken

Wassenberg-Steinkirchen : Das Deich-System reparieren und aufstocken

Viele Heimat- und Parteifreunde kamen zusammen mit zahlreichen sonntäglichen Radwanderern im Rurtal zum CDU-Frühschoppen mit dem Bundestagskandidaten Leo Dautzenberg.

Der idyllische Vorplatz der Martinuskirche bot ein einladendes Bild interessiert und engagiert diskutierender Gruppen, die unmittelbar vor der Bundestagswahl jenseits von TV-Duellen den offenen Gedankenaustausch mit Gleichgesinnten oder noch Unentschlossenen suchten.

Ortsverbandsvorsitzender Wiljo Caron begrüßte besonders herzlich den Bundestagskandidaten.

Leo Dautzenberg zeigte sich wohlinformiert über drängende Probleme vor Ort. Die Flutkatastrophe im Elbe- und Muldegebiet lässt die Menschen in der Ruraue immer besorgter werden:

„Was passiert angesichts des ständig steigenden Grundwasserspiegels bei lang andauernden Regenfällen? Hier stehen schon viele Keller jetzt ständig im Grundwasser.

Das ganze Gebiet hier liegt tief, wie jeder weiß. Bekommen wir, wie auch bei den Seen im Mulde-Gebiet um Dessau, angesichts der Baggerseen so ähnliche Verhältnisse?

Im Rurtal hat man nicht vergessen, was früher hier los war und die Menschen mit Kähnen durch ihre Dörfer fahren mussten.”

Die CDU-Fraktion im Stadtrat wird in diesen Tagen einen Antrag an die Verwaltung einbringen mit dem Sofort-Ziel:

Beim Rur-Eifel-Wasserverband umgehend eine durchgreifende Reparatur und Aufstockung des total maroden Deich-Systems zu verlangen.

Fragen zur Nutzung der Martinuskirche

Ewald Schmitz verwies auch auf einen Ausspruch des Heinsberger Bürgermeisters in einer Karkener Versammlung, wonach die Stadt Heinsberg keine Grundstücke in diesem Bereich abgeben werde für bestimmte Maßnahmen.

Er hoffe, dass auch die Stadt Wassenberg im gleichen Sinne tätig werde.

Das Thema „Ruraue” wird in nächster Zeit noch heiß diskutiert werden. Die Menschen sind in Sorge. „Angst ist zwar ein schlechter Ratgeber”, hieß es dazu abschließend, „aber vorsorgen ist besser!”

Das zweite Thema lag unmittelbar vor dem Versammlungsort: Die Martinuskirche, die erst im letzten Jahr mit hohen Kosten und Zuschüssen restauriert und vor dem Verfall gesichert wurde.

Die Anwohner und viele Vorbeifahrende fragen sich seit langem: Was soll nun damit geschehen? Welche Nutzung sinnvoller Art wird konkret angestrebt? Der Arbeitskreis der Bürger höre nichts mehr, hieß es im Versammlungsrund.

Die spätgotische Kirche des Kölner Architekten Wiethase von 1871 ist ein schönes Bauwerk mit sehr gutem Maßwerk und phantastischer Akustik.

Es bieten sich mehrere Eignungen an, die aber in der Gesprächsrunde nicht mehr genauer erörtert wurden.

Die CDU-Fraktion wird auch hier aktiv werden und schon bald einen Antrag im Rat einbringen, damit die Sache nicht verschleppt und dann vergessen wird.