Kreis Heinsberg: „Das Beste aus dem Selfkant“ für Erkelenzer Hospiz

Kreis Heinsberg : „Das Beste aus dem Selfkant“ für Erkelenzer Hospiz

Mit der musikalisch-literarischen Veranstaltung „Das Beste aus dem Selfkant“ endet am Samstag, 14. November, um 19.30 Uhr im Atrium des Cusanus-Gymnasiums in Erkelenz ­vorläufig das Krimiprojekt der Anton-Heinen-Volkshochschule.

Seit 2009 haben im Rahmen von VHS-Kursen Autoren Kurzkrimis verfasst, veröffentlicht und vorgelesen. Und das alles für einen guten Zweck frei nach dem Motto, das der Kursleiter Kurt Lehmkuhl immer wieder betonte: Autoren aus dem Kreis Heinsberg schreiben Geschichten, die im Kreis Heinsberg spielen und die als Geschichtensammlungen in einem Verlag im Kreis Heinsberg veröffentlicht, in Druckereien im Kreis Heinsberg hergestellt und von heimischen Unternehmen unterstützt werden und deren sämtliche Erlöse einem caritativen Zwecke im Kreis Heinsberg zugeführt werden.

Bedacht wird das einzige stationäre Hospiz im Kreis Heinsberg, das sich inzwischen über eine Spendensumme von fast 40.000 Euro freuen kann.

Die Kurse, in denen Kurzkrimis von der Idee über das Schreiben bis zur Präsentation im Mittelpunkt standen, sind in dieser Form einmalig in Deutschland, worauf nicht nur VHS-Leiter Franz Josef Dahlmanns stolz ist. Auch seine Stellvertreterin Dr. Ulla Louis-Nouvertné hat dieses Projekt stets unterstützend begleitet. Die über 20 Autoren der drei Kurse haben rund 90 Geschichten verfasst, die in den Büchern „Blutroter Selfkant“, Tödlicher Selfkant“ und „Mörderischer Selfkant“ veröffentlicht wurden.

Eine Auswahl daraus wird bei „Das Beste aus dem Selfkant“ präsentiert. Nachdem die vier Veranstaltungen mit dem Frauenchor Auftakt unter dem Titel „Mord und Musik“ in Schloss Zweibrüggen in Übach-Palenberg und in der Leonhardskapelle in Erkelenz ausverkauft waren, wird Auftakt bei dieser vorläufigen Abschlussveranstaltung wieder mit von der Partie sein und dabei auch neue Lieder singen.

So gibt es beispielsweise zu „Ohne Krimi geht die Mimi …“ oder „Kriminaltango“ Kurzgeschichten, die zum Teil von den Autoren selbst, zum Teil von Hörbuchsprecher René Wagner vorgetragen werden.

„Die Auswahl fällt schwer“, soKurt Lehmkuhl, der die passenden Texte aussucht. Nach Möglichkeit sollen alle Teile des Kreises Heinsberg berücksichtigt werden, zugleich sollen es viele Autoren sein, die lesen sollen. Zwei, drei „Klassiker“ sind auf jeden Fall dabei; so etwa „Ruhe in Porselen“. Der Autor Gerd Grunewald kommt aus diesem Anlass sogar aus seiner neuen Heimat Ostfriesland noch einmal zurück in die Region. „Das wird ein Spaß“, ist seine Vorfreude groß.

Der Reinerlös dieser Abschlusslesung, die von der VHS veranstaltet wird, fließt wieder dem Hospiz in Erkelenz zu.

Eintrittskarten sind in allen Filialen der Kreissparkasse Heinsberg erhältlich. Außerdem sind Karten in Erkelenz in den Buchhandlungen Viehausen und Wild und im Sekretariat des Cusanus-Gymnasiums sowie bei Kursteilnehmern und Chorsängerinnen erhältlich.