Erkelenz: Das Baggern im Sand lockt viele Fans

Erkelenz : Das Baggern im Sand lockt viele Fans

Beach-Volleyball heißt das neue Zauberwort, das derzeit vielen Erkelenzer Kids und Jugendlichen die Sommerferien zu Hause versüßt.

Fast jeden Abend treffen sich derzeit Freunde des Volleyballsports im Oestricher Kamp. Für mehrerer Stunden starten sie im weißen Sand die Jagd nach Punkten. Für dieses Feld gibt es auch viel Lob von den Jugendlichen für die Stadt Erkelenz.

Seit einigen Monaten gibt es am Karolingerring im „Oestricher Kamp” einen Beachvolleyballplatz. Dass sich die Investition von 13 000 Euro für den Platz gelohnt haben und dass dieser Platz gut gelungen ist, erkennt man daran, dass - nachdem der Platz in den Winter- und Frühlingsmonaten fast gar nicht genutzt wurde - dieser sich seit Anfang der Sommerferien reger Beliebtheit erfreut.

Seitdem tummeln sich, bei guten Wetterbedingungen, fast jeden Tag begeisterte Beachvolleyballspieler aus den verschiedenen Erkelenzer Sportvereinen, aber auch „Hobbyspieler” aus der Nachbarschaft auf dem sandigen Platzes. Da der 220 Quadratmeter große Platz abseits von Wohnbebauung liegt, werden die Bewohner kaum gestört.

„Ich spiele gerne hier, weil es Spaß macht, sich mit seinen Freunden zu treffen und bis in die Abendstunden zu spielen. Und es wäre schön wenn dieser Platz so erhalten bleiben würde wie er im Moment ist” sagte der 19-jährige Fabian Feldhoff, der die Sommerferienzeit zum Pritschen, Baggern und Schmettern im weißen Sand nutzt.

Da der Platz etwas größer ist als die wettkampfmäßigen Beachvolleyballplätze, sind auch Spiele mit mehreren Akteuren auf jeder Seite möglich. Und wenn sich nur wenige Spieler zusammenfinden, können sie den Platz mit Hilfe von Linien auch verkleinern.

„Es ist schade dass es davon nur einen in ganz Erkelenz gibt. Es wäre schön, wenn noch andere Spielplätze mit einem angrenzenden Beachvolleyballplatz gebaut werden würden. Man könnte den Platz auch noch ausbauen und zum Beispiel ein Netz vor die angrenzenden Felder aufstellen, weil dort meistens der Ball hinein fliegt”, meinte der 19-jährige Moritz Möller.

Andere Beachvolleyballplätze sind nach Aussage der Stadtverwaltung in Planung. So soll in vier bis fünf Jahren im Oerather Mühlenfeld ein Beachvolleyballanlage für richtiges Turniervolleyball gebaut werden. Damit soll diese „trendige” Sportart gefördert werden, Nachdem ein erster Versuch vor Jahren trotz eines Beschlusses scheiterte.