Selfkant: CDU scheitert: Straßensperrung „Am Kirchenfeld” wird nicht aufgehoben

Selfkant : CDU scheitert: Straßensperrung „Am Kirchenfeld” wird nicht aufgehoben

Gegenwind aus den anderen Parteien und der Verwaltung erhielt jetzt ein Antrag der CDU-Fraktion im Bau- und Umweltausschuss. Die CDU hatte vorgeschlagen, dass die Sperrung der Straße „Am Kirchenfeld” in Tüddern aufgehoben werden solle.

Die ehemals ebenfalls durch die CDU beantragte Birgdener Schwelle ist durch die Erschließungsarbeiten des Baugebietes „In der Raute” vorübergehend beseitigt worden. Das Hauptargument für die Öffnung war, dass das Altdorf vom Neudorf getrennt werden würde.

Es sei das Ziel der CDU, die Neubürger nicht nur räumlich einzubinden, sondern auch Barrieren zu beseitigen. Die Verwaltung wurde dann beauftragt, sich mit den Behörden auseinanderzusetzen, was passieren würde, wenn jetzt die Schwelle nicht mehr käme. Der Kreis Heinsberg antwortete darauf, dass die dauerhafte Sperrung des Wirtschaftsweges den Durchgangsverkehr unterbinde.

Deshalb habe der Kreis die Tempo-30-Zonen in dem Wohngebiet „An der Sandgrube” wie auch für den Bereich Jubiläumsstraße/Vollmühle eingerichtet. Sollte die Sperrung wegfallen, müssten die Tempo-30-Zonen aufgehoben werden.

Die Sperrung bedeute auch nicht den verkehrstechnischen Ausschluss der Anwohner des Ortes, sie hätten problemlos die Möglichkeit, auf kurzem Weg die Ortsmitte zu erreichen. Dieser Meinung schloss sich die Verwaltung an. SPD, FDP und Pro Selfkant wollten nach einer Ortsbesichtigung ebenfalls keine Aufhebung der Sperrung. Allerdings sei es ihnen egal, ob eine Birgdener Schwelle oder ein Knickpfahl eingerichtet werde.

Der Ortsvorsteher von Tüddern, Heinz-Hubert Ruers, (CDU), und Heinz Stassen, Fraktionsvorsitzender der CDU, wiesen darauf hin, dass die Sperre von Ortskundigen leicht umfahren werden könne, es sei dagegen sinnvoller, die Straße „Am Kirchenfeld” zu möblieren. Außerdem könnten sie nicht verstehen, warum der Kreis dann gleich die Tempo-30-Zonen aufheben wolle.

Theo Vrommen (SPD) verwies darauf, dass der Gemeinde keine zusätzlichen Kosten entstehen dürften. Er könne den Kreis verstehen, dass er nicht andauernd eine andere Lösung der CDU haben wolle.

Ruers zog seinen Antrag zurück und plädierte für einen Knickpfahl. Der wurde einstimmig beschlossen.