Erkelenz: CDU Erkelenz: Schwimmbad neubauen

Erkelenz : CDU Erkelenz: Schwimmbad neubauen

Ungewöhnlich viele Interessierte waren zum CDU-Stammtisch im Kö-Café erschienen. Thema war eine Untersuchung der Fachhochschule Köln über die Erkelenzer Schwimmbäder. Da wollten viele Genaueres vom Fraktionsvorsitzenden Klaus Steingießer wissen.

Er berichtete über wesentliche Befragungsergebnisse in den Bädern in Erkelenz und Gerderath. Sofort gab es zahlreiche unterschiedliche Meinungen, was geschehen könne, solle und müsse.

Schließlich war man sich einig, dass die geringen Zahlen und erfassten Meinungen von Schwimmbadbesuchern keine seriöse Bedarfsermittlung darstellten. „Noch einmal Sanieren ist rausgeworfenes Geld, das Erkelenzer Hallenbad ist schließlich 30 Jahre alt und damals kostensparend gebaut worden”, war die Feststellung.

Einerseits dürfe Erkelenz den Ruf als Schul- und Sportstadt nicht verlieren, andererseits gibt es auch andere Badeformen, zum Beispiel die eines Spaßbades. Zur Größe eines Bades meinte ein Stammtischler: „In Hückelhoven stehen sie rum, in Wegberg schwimmen sie quer und in Erkelenz längs.”

So war klar, dass mittelfristig ein neues Schwimmbad her muss. Davon werde schon seit fast 25 Jahren geredet, kam ein Einwand. Während man Gerderath so belassen wollte und auch das Freibad eigentlich die Bedingungen Schwimmmöglichkeit und des Spaßbadens erfüllt, müsse der Neubau des Hallenbades den Bedürfnissen der Bürger gerecht werden, aber auch finanzierbar sein.

„Wie könnte man einen Meinungsquerschnitt der Erkelenzer bekommen?” war der nächste Überlegungsansatz. Josef Fedler schlug vor, wie bei der Befragung über das Wohnen im Alter durch den Runden Tisch zu verfahren. Das habe nur sehr wenig gekostet, aber gute Ergebnisse gebracht.

Jedenfalls, so hieß es übereinstimmend, sei das Thema nun in der Diskussion und sollte parteiübergreifend geführt werden, damit bald begonnen werden kann.