Kreis Heinsberg: „Buddeln für Hungerlohn“: Ermittlungen laufen noch

Kreis Heinsberg : „Buddeln für Hungerlohn“: Ermittlungen laufen noch

Der Skandal bei der Verlegung der Glasfaserkabel im Kreis Heinsberg hatte hohe Wellen geschlagen: „Buddeln für einen Hungerlohn“ lautete eine Schlagzeile im Juli.

Roland Engels vom Hauptzollamt Aachen hat jetzt auf Nachfrage den Stand der Dinge erläutert: Demnach sei gegen die Deutsche Glasfaser bisher noch kein formales Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, allerdings werde noch geprüft, ob eine Hauptunternehmerhaftung in diesem Fall in Betracht komme.

Gegen die slowenische Firma GVO seien zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, aber noch nicht beschieden worden: wegen Mindestlohnverstoß und wegen illegaler Leiharbeit. Gegen die beiden weiteren Nachunternehmer aus der Slowakei sind laut Hauptzollamt jeweils sowohl ein Strafverfahren wegen Lohnwucher als auch ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen illegaler Leiharbeit anhängig.