Aachen: Buchstabensalat im Dienste der Städteregion

Aachen : Buchstabensalat im Dienste der Städteregion

Als vollen Erfolg werten die Initiatoren der „Kult.tour 2009” die Aktionen an fünf Bahnhöfen in der Region. Ziel der Aktion war es, fünf Bahnhöfe - allesamt Haltestellen der Euregiobahn - durch Kunst und Kultur miteinander zu verbinden.

Dabei standen die Mobilität und Kunst und Kultur in der künftigen Städteregion im Mittelpunkt des Geschehens. Vier Stunden lang wurde am Herzogenrather Eurode Bahnhof, im Eschweiler Talbahnhof, im Alsdorfer Fördermaschinenhaus, im Aachener Hauptbahnhof und am Heerlener Bahnhof non-stop kostenloses Programm geboten.

Am Aachener Hauptbahnhof wunderten sich die Passanten über jede Menge „Buchstabensalat”. Rund 80 Studenten der FH Aachen (Fachbereich Gestaltung) trafen die Vorbereitung für ihre „Afternoon Travel Type Performance”, bei der hunderte Reisende freiwillig oder auch unfreiwillig mit eingebunden wurden.

Die Studenten verwandelten das Bahnhofsgebäude vier Stunden lang in eine große kunstvolle Show-Bühne. „Wir fanden den Workshop für die Vorbereitungen total spannend, weil wir dabei viele Erfahrungen außerhalb der Pflichtveranstaltungen sammeln konnten”, berichteten die Studenten David Querg und Sarah Schröder. Die beiden Professoren Ilka Helmig und Karel Boonzaaijer von der FH Aachen hatten sogar im Anschluss eine „Buchstaben-Party” für die Studenten organisiert.

Die ehrenamtlichen Organisatoren der Veranstaltung, Petra Baur, Prof. Dr. Fritz G. Rohde und Wolfgang Deutz freuten sich über das gelungene Event und werteten es als guten Beitrag für die Gründung der Städteregion, die am 21. Oktober an den Start geht.