Erkelenz: Brunnen mit Mühlstein fürs Mühlenfeld

Erkelenz : Brunnen mit Mühlstein fürs Mühlenfeld

Der Vorschlag der Jury fand auch die Zustimmung des Kulturausschusses: Einstimmig sprachen sich dessen Mitglieder bei der jüngsten Ausschusssitzung dafür aus, auf dem Quartiersplatz im Neubaugebiet Oerather Mühlenfeld den von Michael Franke konzipierten Brunnen „Mühlstein senkrecht” errichten zu lassen.

Es sei der Jury „verdammt schwer gefallen” eine Entscheidung zu treffen, meinte vor der Abstimmung Peter Fellmin, Jurymitglied und zugleich Vorsitzender des Ausschusses.

Letztendlich habe sich die Jury mehrheitlich für den Entwurf des Künstlers aus Berverath ausgesprochen. Alle fünf von der Jury begutachteten Entwürfe hätten „ihren eigenen Charme”, ergänzte der Beigeordnete Dr. Hans-Heiner Gotzen.

Der Kulturmanager der Stadt Erkelenz, Christoph Stolzenberger, nannte zwei Gründe, die für den Franke-Brunnen sprachen: Zum einen integriere der Bau im Pflaster der Brunnenschale Teile des Stadtwapppens, wodurch der Bezug zu Erkelenz deutlich werde, zum anderem erinnere der mannshohe Mühlstein an den Namen des Gebietes.

Im Zentrum des Oerather Mühlenfeldes, auf dem so genannten Quartiersplatz, könne der Brunnen eine Begegnungsstätte, ein Aufenthaltsort und zugleich eine Spielgelegenheit darstellen.

Die Kosten in Höhe von 50.000 Euro, die für die Honorare der teilnehmenden Künstler und die Erstellung des Kunstwerkes nebst technischer Anlagen fällig werden, übernimmt die Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt Erkelenz.

Hauptausschuss und Stadtrat werden bei ihren Sitzungen im Juni abschließend über die Empfehlung des Kulturausschusses entscheiden.