Uevekoven: Boßeln und Grünkohlessen in Uevekoven

Uevekoven : Boßeln und Grünkohlessen in Uevekoven

Es war ein langer Tag für die 30 Teilnehmer - darunter auch zehn Frauen - am fünften Uevekovener Mannschaftsboßeln.

Die ersten Helfer tauchten schon um 8.30 Uhr im Sportlerheim auf, um 100 Brötchen zu schmieren und den Sportlern die dringend nötige Wegzehrung mitzugeben.

Sechs Mannschaften wurden teils gebildet und teils gelost; schließlich sollte es nicht zu große Leistungsunterschiede geben. Die Teams hatten auf dem Vier-Kilometer-Kurs rund um „Elsekämp” drei Runden zu absolvieren.

Nach zwei Kilometern hatten die Organisatoren Jürgen Schmitz und Thomas Hendrix eine Verpflegungsstation aufgebaut. Dort wurden dann auch die Spielpaarungen gewechselt.

Bei Super-Wetter waren die Anhänger des friesischen Nationalsports bis 17.30 Uhr unterwegs. Beim Auszählen der Ergebnisse wurde es ganz eng: Die ersten drei Mannschaften hatten jeweils vier Siege und eine Niederlage erspielt.

Das Torverhältnis, in der Boßel-Fachsprache „Schöt”, musste entscheiden. Stolzer Sieger wurde das Team von Wolfgang Imkamp, das sich noch aus den Fußballern Thorsten Löß und Thomas Hendrix sowie deren Freundinnen zusammensetzte.

Doch damit war die „Arbeit” noch nicht getan. Im Sportlerheim galt es, die Grünkohlkönigin und den Grünkohlkönig zu küren. Ein dreiköpfiges Komitee schaute genau hin, wer wieviel Grünkohl auf den Teller lud. Die Königs-Kür fiel dann auch relativ leicht: Andreas Henke landete einen „Favoritensieg”.

Bei den Damen blickte die gestrenge Jury nicht nur auf die Menge des verputzten Grünkohls. Bettina Haegele hatte den Grünkohl geradezu genussvoll „gespachtelt”, so dass die Wahl schließlich auf sie fiel.

König und Königin erhielten als Siegerpreis eine Flasche „Verdauungsschnaps”.

Gefeiert wurde noch den ganzen Abend. Die besonders Standfesten hatten das Sportlerheim gegen 23.30 Uhr verlassen.