Waldfeucht-Haaren: „BOB” hilft bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz

Waldfeucht-Haaren : „BOB” hilft bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz

Erfolgreiche Suche nach Ausbildungsplätzen ist das Ziel: In der Gemeinschaftshauptschule Haaren wurde jetzt das Berufsorientierungsbüro „BOB” eröffnet vorgestellt.

Schulleiter Willi Florack begrüßte dazu zahlreiche Schüler, Heike Götting als Teamleiterin der Berufsberatung in der Bundesagentur für Arbeit, Kämmerer Johannes Blank, Silvia Heinen und Roland Meintz von der Raiffeisenbank eG Heinsberg, Heinz-Theo Vergossen von der Volksbank Haaren eG, Ewald Wagner vom KURS-Basisbüro beim Schulrat für den Kreis Heinsberg, den Schulpflegschaftsvorsitzenden Günter Windeln sowie den Vorsitzenden des Fördervereins Franz Grefen und den dort als Berufswahlkoordinator tätigen Lehrer Sven Seidel.

Dabei waren auch die Schülerinnen Erika Jaskin und Jaqueline Kunhardt sowie Florian Sondershausen, die das Projekt durch ihre Beratung von Schülern und EDV-Pflege sowie Internet-Recherchen begleiten.

Die Haarener Hauptschule ist kreisweit die erste Schule, die einen Raum geschaffen hat, der ausschließlich der Berufsberatung dient. „Zukunft fördern - vertiefte Berufsorientierung gestalten” lautet die Botschaft für das gemeinsame Innovationsprojekt der Bundesagentur für Arbeit, des Ministeriums für Schule und Weiterbildung und der Stiftung der Wirtschaft und der Landesregierung, die es mit 5000 Euro fördern. Für weitere Unterstützung sorgen die Raiffeisenbank Heinsberg und die Volksbank Haaren.

Dadurch können die Schüler ihr „BOB” nutzen, um Bewerbungen zu formulieren, im Internet nach Ausbildungsplätzen zu suchen und sich über die Berufsbilder zu informieren. Gleichzeitig dient das Büro als Treffpunkt für Beratungsgespräche und Zentrale zur Koordinierung der Maßnahmen der Berufsorientierung. „BOB” soll helfen, sämtliche Hilfen zur Berufswahl zu koordinieren, damit die Hauptschule auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Ausbildungsreife und der Chancen ihrer Schülerinnen und Schüler leisten kann. Berufswahlkoordinator Sven Seidel freut sich über deren großes Interesse und Engagement im „BOB”.

Derzeit wird an der Erstellung einer Praktikums- und Informationsdatenbank gearbeitet, um bei der Suche nach einem Praktikumsplatz zu helfen und Informationen über Ausbildungsplätze zu beschaffen. Durch das „BOB” sollen die schon bestehenden Schulkonzepte zur Vorbereitung auf den Übergang ins Berufsleben weiter ausgebaut und professionalisiert werden. Es ist an zwei Tagen in der Woche insbesondere für die Jahrgangsstufen 9 und 10 geöffnet.