Alsdorf: Blinkendes Chrom und stolze Chauffeure

Alsdorf : Blinkendes Chrom und stolze Chauffeure

„Ein Auto und seine Frau verleiht man(n) nicht.” Schmunzelnd verrät der Oldtimer-Begeisterte Willi Schmitz aus Alsdorf seine Maxime.

Als Mitglied des Deutschen Automobil- und Veteranenclubs (DAVC) organisiert er mit Rob Debets vom niederländischen Internationalen Veteranen Automobilclub (IVAC) sowie seinem belgischen Kollegen vom Am Biorex („Der Kämpfer”), Jules Coenen, die Euregioroute. „Dass drei Veranstalter aus drei Ländern eine solche Dreiländerfahrt organisieren, ist in Europa einzigartig”, betont Schmitz.

Zum mittlerweile sechsten Mal gehen rund 100 Oldtimer bei der Euregioroute an den Start. 103 Kilometer lang ist die landschaftliche schöne Strecke vorbei an idyllischen Dörfchen. Denn Hektik soll nicht aufkommen, wenn die antiken Schmückstückchen auf vier Rädern sich in Bewegung setzen. Mit Kind und Kegel reisen die Auto-Freaks an. „Wir erwarten knapp 240 Personen”, schätzt Schmitz.

Den Startschuss am Sonntag, 18. August, gibt der Schirmherr, Alsdorfs Bürgermeister Wolfgang Schwake. Los geht es um 10.30 Uhr am Cinetower. Das Auto von Hand gewaschen, alle Chromteile auf Hochglanz poliert und in der Hoffnung auf wunderschönes Reisewetter das Verdeck runtergelassen wird Gas gegeben. Ein Peugeot aus dem Jahr 1904 soll die Karawane anführen. Gegen 15 Uhr werden die ersten Schnauferl das Ziel an der Peppermill in Heerlen erreichen.

Um 9 Uhr steht im Cinetower ein großes Frühstück für alle Teilnehmer bereit. Interessierte Zuschauer können währenddessen in Ruhe das rollende Museum in Augenschein nehmen. „Wir machen zwischendurch immer wieder Pausen. Im Grunde genommen muss sich niemand an die vorgegebene Route halten”, erklärt Schmitz.

Jeder kann Rast machen, wann und wo er will. „Das gemütliche Beisammensein mit Gleichgesinnten, die so genannten Benzingespräche, das ist es, was den meisten Spaß macht”, freut sich Rob Debets.