Kreis Heinsberg: betraut Gemeindereferent mit Flüchtlingsseelsorge betraut

Kreis Heinsberg : betraut Gemeindereferent mit Flüchtlingsseelsorge betraut

In seiner letzten Amtshandlung als Regionaldekan hat Gottfried Maria Graaff am Donnerstagnachmittag in Oberbruch den Gemeindereferenten Achim Kück im Rahmen einer Feierstunde mit der Seelsorge in der Flüchtlingsarbeit in der Region Heinsberg betraut.

Im Beisein von Pfarrer Hans Schmitz, Propst Markus Bruns und Pfarrer René Mertens, von Pastoralreferent Johannes Eschweiler, Gottfried Küppers als Geschäftsführer des Caritasverbandes für die Region Heinsberg und von vielen anderen Gäste überreichte der Regionaldekan die Ernennungsurkunde.

„In den Räumen von Amos e.V. in Oberbruch, einem Zentrum des Sozialkatholizismus in der Region Heinsberg, öffentlich den Gemeindereferenten Achim Kück in sein neues Amt als Ansprechpartner für die Flüchtlingsseelsorge Heinsberg einzuführen, ist mir eine große Freude“, mit diesen Worten begann Regionaldekan Graaf die Feierstunde. „Wir stehen in Heinsberg zusammen“, betonte er eine Grundstimmung auch zur Bewältigung der aktuellen Aufgabe bei der Flüchtlingshilfe. Das sehe er bei dem praktischen Engagement in der Sozialarbeit der Caritas für die Betreuung der Flüchtlinge, verwies Graaff auf konkrete Hilfsleistungen.

Als Beauftragter für die Flüchtlingshilfe sei Achim Kück Ansprechpartner für die Vernetzung und Kooperation mit den weltlichen Einrichtungen auf der kommunalen Ebene, aber auch für den pastoralen Bereich und die Seelsorge. „Für die Menschen aus den Flüchtlingsgebieten, für ihre Nöten und Fragen eine Anlaufstelle zu schaffen“, dazu seien der Bischof und die Entscheider im Bistum schnell mit finanziellen Ressourcen und der Schaffung einer ganzen Stelle bereit gewesen, ließ Graaff wissen.

Mit dem Hinweis auf die Arbeits- und Dienststelle in den Räumlichkeiten von Amos in Oberbruch an der Mittelstraße überreichte Gottfried Maria Graaf die Ernennungsurkunde an Achim Kück, der offiziell bereits mit Wirkung zu Monatsbeginn seine neue Aufgabe übernommen hat.

Johannes Eschweiler wurde gleichzeitig mit der Aufgabe als Dienstvorgesetzter für Kück beauftragt, da diese Aufgabe des Regionaldekans durch seine Entpflichtung am Sonntag ende und ein neuer Regionaldekan dann nicht ernannt werde, begründete Graaff diese weitere Aufgabenverteilung.

„Ich bin schon mittendrin in meiner Aufgabe für die Flüchtlingsseelsorge, weil wir alle mittendrin in diesem Thema Flüchtlingshilfe sind“, begann Achim Kück seine kurze Antrittsrede. Es sei ihm ein persönliches Anliegen, sich für Menschen, die Hilfe bräuchten, einzusetzen, betonte Kück. Allen Beteiligen Perspektiven zu geben, diese Aufgabe nehme er dankbar an.

Die Feierstunde endete am Donnerstag mit einem Gebet von Pfarrer Hans Schmitz in dem er um Gottes Segen für das neue Amt bat und darum, Ernst zu machen mit der Nächstenliebe und Vorurteile und Ängste gegenüber den Flüchtlingen abzubauen.

(jwb)