Geilenkirchen: Berufskolleg sportlich für guten Zweck

Geilenkirchen : Berufskolleg sportlich für guten Zweck

Einen vorbereiteten Scheck gibt es bei diesem ganz besonderen Spendenmarathon eigentlich nie. Denn erst, wenn Wiljo Caron von der Kinderkrebshilfe Ophoven erscheint, steht die komplette Spendensumme aus dem Weihnachtsvolleyballturnier des Berufskollegs Wirtschaft in Geilenkirchen am Berliner Ring wirklich fest.

Seit zweieinhalb Jahrzehnten spielen die Schüler immer ganz kurz vor dem „Fest der Feste“ ihre Sieger aus und sammeln dabei mit sportlichem Einsatz auch viel Geld für den guten Zweck. Musik, Waffeln und ausgelassene Stimmung vor den Festtagen zeigten auch dieses Mal wieder in der Turnhalle des Schulkomplexes, dass die Schüler diese Veranstaltung weniger als „Muss“, sondern als integrierte Weihnachtsfeier verstehen. Zwischendurch wird natürlich auch gegeneinander gespielt, wobei die Ergebnisse auf den beiden eigens angelegten Volleyballfeldern eigentlich immer zweitrangig sind.

Viel wichtiger sind die hervorragende Stimmung in den Stuhlreihen dazwischen und natürlich das Geld, das am Ende durch den Einsatz von in diesem Jahr insgesamt 28 Teams zusammenkommt. Exakt 1050 Euro waren das für die Kinderkrebshilfe Ophoven, von denen 100 Euro der Förderverein der Schule beigesteuert hatte. „Dafür kann ich nur Danke sagen“, so Wiljo Caron bei der offiziellen Spendenübergabe. In den Dank schloss er natürlich auch das Organisationsteam der Klasse GY171 mit dem Klassensprecherteam Edward Distel, Vanessa Achenbach und Sandro Bünten ein, die mit weiteren Helfern unter der Ägide von Lehrer Jakob Wiesler hinter dem Event standen. Außerdem hatte es noch ein Fußballtennis-Turnier gegeben, das von Sportlehrer Mario Boerne organisiert worden war.

Schulleiterin Gabriele Kaspers freute sich über das Engagement der Schüler. „Alle Jahre wieder komme ich gerne in die Schule, denn ich weiß, dass die Schüler mit ihrem Einsatz an Krebs erkrankten Kindern helfen“, sagte Wiljo ­Caron, ehe es auf den beiden Spielfeldern weitergehen durfte. Genutzt wird das Geld übrigens vornehmlich für Reha-Maßnahmen, die es auch den Geschwisterkindern der Erkrankten erlauben, dabei zu sein.

(mabie)